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T-Systems: Es geht auch anders!

T-Systems: Es geht auch anders!

 

T-Systems Chef Al Saleh will erneute Transformation
Der neue CEO der T-Systems informierte am 15.01. die Führungskräfte und die Arbeitnehmerbank des AR und am 17.01. erstmalig den Gesamtbetriebsrat der T- Systems über seine Absichten das Unternehmen erneut umzustrukturieren. Noch am gleichen Tag wurden die Beschäftigten informiert.

Eine Erörterung von Alternativen, eine kritische Bewertung des Modells oder eine sachkundige Folgenabschätzung fand nicht statt. Es wird der Eindruck vermittelt als ob die Vorstellung der Absichten schon eine ausreichende Beteiligung der Sozialpartner wäre.

Sollen das die neuen Umgangsformen mit den Beschäftigten und ihren gewählten Vertretern sein? Bisher stellte sich das Management einer kritischen Reflexion durch die Beschäftigten und ihre Vertreter. 

Jetzt sollen die Betroffenen offensichtlich überfahren werden!

 

Legitimation wurde nicht erteilt
Bisher hat kein Aufsichtsrat den Plänen zur Aufspaltung der T-Systems International zugestimmt und kein ver.di- Vertreter seien Zustimmung dazu gegeben. Dieser Alleingang der T-Systems Geschäftsführung ist untragbar und wird so nicht akzeptiert.

Wegen der Tragweite der Absichten werden wir daher mit den Arbeitnehmervertretern in den zuständigen Aufsichtsräten eine Bewertung vornehmen und Alternativen einfordern. Dies muss jetzt sehr zeitnah erfolgen.

 

Warum 2 Legaleinheiten?
Völlig unverständlich und überflüssig sehen wir die Aufspaltung der T-Systems International in zwei Gesellschaften. Nach unserer Auffassung widerspricht dies den bisher vermittelten Gedanken zur Kundenorientierung, Kundenzufriedenheit und dem Management von TC und IT aus einer Hand und gefährdet u. E. die Kundenbeziehungen erheblich. 

Oder beabsichtigt man den Verkauf oder Teilverkauf von Geschäftseinheiten? 

Das Vertrauen der Beschäftigten in ihre TSI wird erheblich geschädigt. Dies wird sich negativ auf die Motivation und Stabilität auswirken.

Profitabilität kann auch anders stattfinden.

Die Bildung von zwei Legaleinheiten ist zudem ein Widerspruch zum geplanten Abbau von Overheads und der Absicht den Vertrieb zu vereinheitlichen.

Zwei Legaleinheiten werden wieder neue Overheadkosten hervorrufen und die Vertriebssteuerung wieder erschweren.

Die Steuerung und Verantwortung muss in einer Hand und somit in einer Gesellschaft bleiben.

  

Unsere Erwartung
Die Sozialpartner müssen vor Entscheidungen seriös beteiligt, Alternativen erwogen und die verfehlte Entscheidung der Gründung von zwei Gesellschaften vom Tisch genommen werden.

Die Beschäftigten brauchen Sicherheit und Perspektiven gerade im Umbruch gerade weil dies an Sicherheit und Perspektiven rüttelt – wir erwarten, dass das Management auch Verantwortung gegenüber den MitarbeiterInnen zeigt und uns beteiligt. 

Erst sprechen – Beteiligung und Mitbestimmung beachten – dann handeln!