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Unternehmen C. Heil Tagung: Mitbestimmung und Arbeitsstandards in transnationalen Unternehmen

Mitbestimmung und Arbeitsstandards in transnationalen Unternehmen

Am 02. und 03. Juli veranstalten die Hans-Böckler-Stiftung, die us-amerikanische Gewerkschaft CWA, die Friedrich-Ebert-Stiftung und ver.di eine Tagung unter dem Titel Mitbestimmung und Arbeitsstandards in transnationalen Unternehmen. Anspruch und Realität am Beispiel der Telekom.

Die Bedeutung internationaler Arbeitsstandards in multi- bzw. transnational agierenden Unternehmen hat im Zuge der wirtschaftlichen Globalisierung stark zugenommen. Die zwischen der EU und den USA begonnenen Verhandlungen zum Transnationalen Freihandelsabkommen (TTIP) werden aller Voraussicht nach neue Anforderungen an die Sicherstellung dieser Standards stellen.

Auf der Veranstaltung wird diskutiert, welche Bedarfe und Änderungsnotwendigkeiten sich aus Sicht von Beschäftigten und ihren Interessenvertretungen ergeben.
Am Beispiel T-Mobile US wird gezeigt, wohin es führt, wenn Arbeitsstandards missachtet werden. Das Unternehmen, dessen Haupteigentümerin die Telekom ist, hat das Arbeitnehmerrecht auf Vereinigungsfreiheit in den USA unterlaufen und gewerkschaftlich engagierte Beschäftigte diskriminiert. An diesem Beispiel wird deutlich, warum in einem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA globale Arbeitsschutzstandards nicht ausgehebelt werden dürfen. Angesichts der Tatsache, dass die USA nicht alle Kernarbeitsnormen ratifiziert haben, ist es umso wichtiger, die Bedeutung von Arbeitsstandards für Freihandelsabkommen zu diskutieren und über TTIP zu informieren.

Im Downloadbereich gibt es den offiziellen Einladungsflyer und das Anmeldeformular.