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IBM-Update vom 15. Januar 2018: Aufsichtsräte wählen Matthias Hartmann zum Vorsitzenden der Geschäftsführung

Am 15. Januar 2018 wurden die Aufsichtsräte der IBM in Deutschland nach München einberufen, um Matthias Hartmann zum Vorsitzenden der Geschäftsführung zu wählen. Er folgt Martina Koederitz, die nun als "Global Industry Managing Director" den Bereich Industrial und Automotive global führen soll.
Die neue Position von Matthias Hartmann war bereits eine Woche vor der Sitzung der Aufsichtsräte kommuniziert, was eigentlich weder üblich noch angemessen ist.
Matthias Hartmann war bis 2011 in Führungsfunktionen für IBM tätig und kennt den IT-Konzern gut. Von 2011 bis 2016 leitete er das Markforschungsunternehmen GfK.
Die Ära Köderitz zeichnete sich durch schrumpfende Umsätze aus. Setzte die IBM Deutschland 2011 noch über vier Milliarden Euro um, wird für 2017 deutlich weniger erwartet. Der Tiefpunkt im Umgang mit den IBM-Beschäftigten war der 30. März 2016, als die IBM ankündigte, Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter durch betriebsbedingte Kündigungen aus dem Unternehmen zu drängen. Nach fünfzehn Monaten mit intensiven Auseinandersetzungen und von ver.di organisierten Protesten lenkte die IBM-Geschäftsführung jedoch ein und zog ausgesprochene Kündigungen zurück. Zuletzt hatte sich trotz inhaltlich weiter oft unterschiedlicher Positionen der Dialog zwischen ver.di und der IBM-Geschäftsführung wieder konstruktiver gestaltet. "Ich möchte für ver.di im Sinne der IBMerinnen und IBMer den Dialog mit Matthias Hartmann fortsetzen und wünsche ihm viel Erfolg als neuer IBM-Chef", sagte Bert Stach, ver.di Tarifsekretär für IBM.


 

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