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IKT-Newsletter vom 3.3.2017

IKT-Newsletter vom 3.3.2017

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Ich bin mehr wert: Newsletter vom 3.3.2017

Digitale Transformation: Entscheidend ist die Belegschaft, nicht die Technik
Der Wandel von Unternehmen hin zu internetgestützten Geschäftsprozessen und Geschäftsmodellen (Branchenslang: "Digitale Transformation") ist ein soziales Ding, kein technisches Ding.  Das geht aus den Antworten von 200 CTOs und CIOs hervor, die der Personaldienstleister Robert Half im Rahmen seiner internationalen Arbeitsmarktstudie befragt hat. Rund ein Drittel (32 Prozent) der CTOs und CIOs ist der Meinung, eine stärkere Einbindung der Mitarbeiter sei am wichtigsten, damit die Digitalisierung von Unternehmen gelingt. Damit die Angestellten zur Digitalisierung ihres Unternehmens entscheidend beitragen, sind außerdem transparente Entscheidungsprozesse wichtig - nach Ansicht der befragten CIOs und CTOs der zweitwichtigste Faktor, um Firmen erfolgreich digital aufzustellen (27 Prozent). Deshalb sei es zentral, wichtige Veränderungen ausführlich zu erläutern und deren Konsequenzen klar an alle Mitarbeiter zu kommunizieren. So können Angestellte Veränderungen leichter nachvollziehen und setzen diese besser um.
Die Studie zeigt außerdem: Es ist zentral, die gesamte Belegschaft bei der Umgestaltung des Unternehmens einzubinden. Die IT-Abteilung allein kann diese Aufgabe nicht bewältigen, denn IT-Spezialisten sind immer größerem Druck ausgesetzt: Wachsende Arbeitsbelastung (31 Prozent) und fachliche Weiterentwicklung (30 Prozent) sind nach Ansicht der CTOs und CIOs die größten Herausforderungen der vergangenen fünf Jahre für IT-Spezialisten in Deutschland. Die digitale Transformation setze IT-Abteilungen doppeltem Druck aus: Ohnehin steigt das Arbeitspensum, weil immer mehr Prozesse die Unterstützung der IT-Abteilung benötigen. Zudem erfordert der Wettbewerb, immer weitere Prozesse zu digitalisieren und auch das ist maßgeblich Aufgabe der IT-Teams.


IT-Fachkräfte verschwenden zu viel Zeit für Routine-Aufgaben
IT-Mitarbeiter wenden rund 30 Prozent ihrer Zeit für die Beantwortung von Serviceanfragen und zur Problembeseitigung auf. Das geht aus einer Umfrage hervor, die der IT-Dienstleister Dimension Data gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen IDC durchgeführt hat.
Der Studie zufolge steht den operativ arbeitenden IT-Fachkräften lediglich 15 Prozent ihrer Zeit für die Entwicklung von digitalen Innovationen zur Verfügung - dies entspricht einem Rückgang um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zwar haben Unternehmen erkannt, dass sie ihre IT verstärkt strategisch und weniger taktisch ausrichten müssen, allerdings ist es für die meisten unternehmensinternen IT- und Entwicklungsteams nach wie vor schwer, diese Anforderungen konkret umzusetzen. So gab die Mehrzahl der befragten Unternehmen an, ihre IT immer noch isoliert zu steuern und anzupassen. Lediglich 14 Prozent sind der Meinung, dass ihre Infrastruktur für die Digitalisierung bereit ist.
 

Deutscher E-Commerce wächst um knapp 18 Prozent
Laut den aktuellen Zahlen des BEVH ist der deutsche E-Commerce 2016 deutlich zweistellig gewachsen. Der gesamte Online- und Versandhandel übersprang erstmals die 70-Milliarden-Euro-Grenze und steht inzwischen für fast 13 Prozent des gesamten Einzelhandelsvolumens.
 

Mehr als die Hälfte des Web-Traffics stammt von Bots
Mehr als jeder zweite - 51,8 Prozent - aller Website-Besuche werden von Bots ausgelöst, so der Bot-Traffic-Report von Inperva. "Gute Bots" wie Suchcrawler sind dabei für ein gutes Viertel des Traffics verantwortlich, "Böse Bots" wie Hacker- und Spammer-Tools bilden zwei Fünftel aller Besucher. Rund ein Viertel des gesamten Webtraffics kann der Studie zufolge auf Fake-Identitäten zurück geführt werden - also Bots, die so tun, als seien sie richtige Menschen. Sie werden unter anderem für DDoS-Attacken eingesetzt.
 

40 Prozent weniger Stellenanzeigen in der Games-Branche
Goodgame Studios kündigte im Februar  erneut massive Entlassungen an. Die Metajobsuchmaschine Joblift nahm sich das zum Anlass, die Entwicklung des Stellenmarkts und den Status Quo der Games-Branche genauer zu untersuchen. Sie stellten fest, dass die Anzahl der Stellenausschreibungen in fast allen wichtigen deutschen Gaming-Standorten abgenommen hat - um bis zu 73 Prozent. Insgesamt schrieb die Spieleindustrie in den letzten zwölf Monaten 6.205 Jobs aus. Der größte Teil davon (1.214 Stellenanzeigen) richtete sich an Spieleentwickler. Darauf folgen Designer (641 Vakanzen), Mitarbeiter in der Kundenberatung und -betreuung (486 Ausschreibungen), Angestellte im Marketing (426 Stellen) sowie im Sales (239 veröffentlichte Jobs). Knapp die Hälfte des Gaming-Stellenmarkts konzentriert sich in Berlin und Hamburg. Insgesamt verlor die Branche im Jahresvergleich 838 publizierte Stellen, was ein Minus von 39 Prozent ausmacht.

 

Zwei Drittel der Unternehmen befassen sich mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz
Bereits 64 Prozent der Unternehmen befassen sich laut einer aktuellen Studie von Crisp Research aktiv mit Machine-Learning-Technologien. Ein Fünftel setzt Machine-Learning-Technologien nach eigenen Angaben bereits produktiv ein. Ebenso viele Unternehmen beschäftigen sich schon jetzt mit dem so genannten Deep-Learning, der neuesten Generation neuronaler Netze. Vorreiter sind Automotive, Konsumgüter, IT, Telekommunikation und Media, während die Branchen Chemie, Logistik, Verkehr und Pharma in den Startlöchern stehen. Fast die Hälfte der Entscheider sieht Machine-Learning als wesentlichen Faktor ihrer Analytics- und Big Data-Strategien der kommenden Jahre.
 


Acht von zehn Onlineshoppern haben immer noch Sicherheitsbedenken
Zwar steigt der Online-Handel kontinuierlich, dennoch hat die große Mehrheit der in der MarktMonitor-Studie Befragten (78 Prozent) Sicherheitsbedenken beim Kauf im Netz.  42 Prozent sorgen sich vor allem um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten sowie Kreditkarten- und Kontoinformation bei Online-Transaktionen. Die Skepsis der Verbraucher im Zusammenhang mit E-Commerce ist zwar nicht neu, gewinnt aber zunehmend an Bedeutung. So lag die Zahl der Bedenkenträger laut einer ähnlichen Untersuchung 2015 noch bei 64 Prozent.

 

Internet-Unternehmen könnten den Strommarkt aufmischen
Aktuell achtet die große Mehrheit der Bundesbürger bei der Wahl ihres Stromversorgers noch auf einen bekannten Namen. Künftig könnten aber neue Wettbewerber aus der Digitalbranche den etablierten Unternehmen Konkurrenz machen, so eine bevölkerungsrepräsentative Studie. So sagen bereits 47 Prozent der 18- bis 29-Jährigen, dass sie sich grundsätzlich vorstellen können, ihren Strom von einem Internet-Unternehmen zu beziehen. Unter den 30- bis 49-Jährigen beträgt der Anteil 37 Prozent, auch bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 37 Prozent.


Big-Data-Projekte noch nicht in den Unternehmen angekommen
Wie weit ist das Thema Big Data wirklich? Hat das Konzept bereits Einzug in den Projektmarkt gehalten und sind aus den Trend-Visionen bereits wirkliche Projekte entstanden? Oder ist Big Data immer noch ein Buzzword? GULP, Personaldienstleister in den Bereichen IT, Engineering und Finance, hat dazu Freiberufler um ihre Einschätzung gebeten. Deren Fazit: Es fehlt noch an tatsächlichen Projekten. Zwei Drittel (67,7 Prozent) der befragten Freiberufler waren bisher noch nicht an einem Big Data Projekt beteiligt. Als Gründe nannten 78,3 Prozent fehlende Aufträge in diesem Bereich.


 

Studie: Nur ein Fünftel der deutschen Mittelständler setzen auf E-Commerce
E-Commerce spielt im deutschen Mittelstand bisher nur eine untergeordnete Rolle. Eine repräsentative Studie von KfW Research auf Basis des KfW-Mittelstandspanels zeigt: Kleine und mittlere Unternehmen erwirtschaften über digitale Kanäle lediglich 153 Milliarden Euro im Jahr - das sind gerade einmal 4 Prozent der Gesamtumsätze der mittelständischen Wirtschaft.  Dabei nutzt mit 16 Prozent nur ein kleiner Teil der Mittelständler überhaupt die Möglichkeit, seine Produkte oder Dienstleistungen online an den Kunden zu bringen. Anders gesagt: 8 von 10 Mittelständlern erzielen noch keinerlei Umsätze über den digitalen Vertriebsweg. Allerdings: Je neuer ein Unternehmen am Markt ist und je jünger der Inhaber selbst ist, umso größere Bedeutung hat der E-Commerce für den Umsatz.
Im Mittelstand sind die Handelsunternehmen die Digitalisierungs-Vorreiter. Jeder dritte Einzel- oder Großhändler betreibt E-Commerce - entweder im direkten Kontakt zum Endverbraucher oder als Lieferant eines anderen Unternehmens. Der Anteil des Online-Umsatzes am Gesamtumsatz der Branche erreicht hier mit 25 Prozent den höchsten Wert. In allen anderen Branchen spielt der Online-Vertriebskanal eine deutlich geringere Rolle. Unter den mittelständischen Dienstleistern sind etwa 13 Prozent im E-Commerce aktiv, der auf diesem Weg erwirtschaftete Umsatzanteil liegt bei 17 Prozent.

 
 

Zwei Drittel der Deutschen betreiben Online-Banking
62 Prozent der Deutschen nutzen mittlerweile Online-Banking, wenn auch vor allem vom PC oder Laptop aus. Das Smartphone ist dagegen noch für die wenigsten Bankfiliale: Lediglich fünf Prozent erledigen Überweisungen und Kontoabfragen bislang mobil. Das geht aus dem Future of Finance Report 2017 hervor.
Besonders gut zu sprechen auf ihre Bank sind deutsche Verbraucher nicht: Lediglich fünf Prozent sind der Meinung, Banken würden einen guten und fairen Service bieten. Damit zeigen sie im Vergleich zu anderen europäischen Ländern das geringste Vertrauen zu klassischen Finanzinstituten. 58 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, Banken interessierten sich nur für ihren Profit und nicht für die Interessen und Bedürfnisse ihrer Kunden. Deswegen existiert ein hohes Maß an Offenheit für alternative Dienstleister: So benutzt bereits mehr als jeder Zehnte (11 Prozent) einen digitalen Finanzdienstleister, drei Viertel der Deutschen (76 Prozent) können es sich für die Zukunft vorstellen. Auch beim Kerngeschäft der Banken: 68 Prozent der Verbraucher sind für die Zukunft auch beim Girokonto alternativen Anbietern gegenüber aufgeschlossen.
Das Internet spielt bei allen Informationsprozessen im Banking-Bereich eine zentrale Rolle. 89 Prozent der Bankkunden recherchieren auf der Suche nach ihrem Wunschprodukt online. Das ergab die repräsentative GfK-Studie "Customer Journey Banking", die im Auftrag von Google und der Postbank durchgeführt wurde. In der Vergleichsstudie 2013 waren es lediglich 61 Prozent, die sich online auf die Suche nach Informationen zu einem Bankprodukt machten.


 

Jeder zweite Deutsche glaubt, die große Liebe im Web zu finden
Jeder zweite Internetnutzer ab 14 Jahren (50 Prozent) ist überzeugt, dass man seine große Liebe online finden kann. Und jeder Vierte (26 Prozent) hat schon einmal Online-Dating-Dienste genutzt. Am populärsten sind kostenpflichtige Angebote wie Parship, eDarling oder ElitePartner. Zwei von drei Nutzern (67 Prozent) haben sie schon einmal in Anspruch genommen. Danach folgen teilweise kostenlose Online-Flirt-Dienste (28 Prozent), Single-Reisebörsen (16 Prozent), Single-Foren in sozialen Netzwerken wie örtliche Facebook-Gruppen (15 Prozent) und kostenpflichtige Seitensprungportale (3 Prozent).
Die Mehrzahl der Nutzer von Online-Dating-Diensten hofft auf die große Liebe. Neun von zehn (89 Prozent) sind im Web auf der Suche nach einem festen Partner. Auf erotische Kontakte sind nach eigenen Angaben dagegen lediglich sieben Prozent aus.

 

Konzentration: Facebook und Google wachsen auf 70 Prozent der Online-Erlöse
Das Online-Werbegeschäft wird für klassische Medienunternehmen in Deutschland zunehmend schwieriger. Die Internet-Unternehmen Google (inkl. YouTube) und Facebook (inkl. Instagram und WhatsApp) werden in den kommenden Jahren deutlich über dem Gesamtmarkt wachsen. Nach einer Schätzung der Unternehmensberatung Schickler wird ihr Marktanteil schon 2020 von derzeit 50 Prozent auf voraussichtlich 70 Prozent angestiegen sein.  Im internationalen Vergleich ist der US-Markt bereits voraus. Dort landen bereits heute knapp 75 Prozent der digitalen Werbeausgaben bei Google und Facebook. Im Vereinigten Königreich entspricht der Marktanteil der beiden Unternehmen mit aktuell 53 Prozent eher den deutschen Verhältnissen.

 

Autonomes Fahren: Widerstände der Deutschen schrumpfen
Unter den Autofahrern wächst die Bereitschaft, Autopiloten das Steuer zu überlassen. Aktuell wären drei Viertel (74 Prozent) bereit, in bestimmten Situationen die Kontrolle an den Computer abzugeben. Im vergangenen Jahr betrug der Anteil erst 68 Prozent.  Am höchsten ist die Bereitschaft erwartungsgemäß in speziellen Fahrsituationen, also beim Ein- und Ausparken (69 Prozent, 2016: 64 Prozent) oder im Stau (53 Prozent, 2016: 46 Prozent). Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.006 Bundesbürgern ab 18 Jahren.
 
 

Digitale Transformation: Unternehmen schließen Arbeitnehmer-Wissenslücke43 Prozent der Unternehmen in Deutschland stocken ihre Budgets für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter auf. Der Grund: Arbeitgeber wollen Kompetenzlücken zu schließen, die beispielsweise die zunehmende Digitalisierung des Geschäfts und der Arbeit auslöst. Das sind Ergebnisse der Studie Arbeitswelt der Zukunft von Sopra Steria Consulting.  Ein großer Teil des zusätzlichen Weiterbildungsbudgets wird in spezielle Trainings für ein digitalisiertes Arbeiten fließen. 48 Prozent der Entscheider sehen hier Nachholbedarf, vor allem bei älteren Mitarbeitern. Darüber hinaus soll mehr Rücksicht auf individuelle Trainingsbedarfe genommen werden. In jedem dritten Unternehmen sollen zudem Führungskräfte stärker in Veränderungsmanagement geschult werden.
Von Arbeitnehmern wird in der Arbeitswelt der Zukunft vor allem mehr Flexibilität und Lernbereitschaft gefordert. Wichtig ist zudem die Fähigkeit, sich trotz Informationsflut und vielen neuen Technologien auf die inhaltliche Arbeit zu fokussieren. Hier hätten junge digital Natives sogar häufig größere Probleme als die ältere Generation.


 

Unternehmen spüren Konkurrenz durch Internet- und Digital-Firmen
Sechs von zehn etablierten traditionellen Unternehmen aus allen Branchen stellen fest, dass Digital- und Internet-Unternehmen auf ihren angestammten Markt drängen. Vor einem Jahr betrug der Anteil erst 48 Prozent. Allerdings sagen nur 28 Prozent der Befragten, dass diese digital geprägten Unternehmen mit innovativen Lösungen überrascht hätten. Bereits jedes achte Unternehmen (12 Prozent) gibt an, dass eigene Produkte oder Services durch ein digitales Angebot der Konkurrenz ersetzt wurden.
Weit verbreitet ist die Einschätzung, dass sich die IT-Unternehmen insgesamt einfach besser in der digitalen Welt auskennen (54 Prozent) bzw. die digitalen Vertriebswege besser beherrschen (49 Prozent) sowie über eine größere Finanzkraft verfügen (40 Prozent). Dazu wird den Wettbewerbern aus der digitalen Welt eine höhere Anpassungsgeschwindigkeit zugeschrieben. Jeweils rund jedes vierte Unternehmen sagt, IT-Unternehmen können neue Technologien schneller für sich nutzen (26 Prozent) bzw. auf verändertes Kundenverhalten schneller reagieren (23 Prozent). Von innovativen Angeboten der Digitalunternehmen fühlen sich vor allem Dienstleister herausgefordert. Vier von zehn Dienstleistungsunternehmen (39 Prozent) geben an, dass die neue Konkurrenz mit innovativen Lösungen überrascht habe. In der Fertigungsindustrie beträgt der Anteil nur 11 Prozent. Unter den Dienstleistern sagen 18 Prozent, dass bereits ein eigenes Angebot durch ein digitales Angebot eines IT-Unternehmens verdrängt worden sei. In der Industrie haben das erst 6 Prozent erlebt. Gerade die Industrie sähe aktuell Wettbewerber aus der IT-Branche mit einer gewissen Gelassenheit.

 

Tablets: Apple verliert stark, Amazon kann Absatz verdoppeln
Einer Analyse des Marktforschungsunternehmens Trendforce zufolge sinken die Verkäufe von Apples iPad weiterhin - trotzdem bleibt das Unternehmen der erfolgreichste Tablet-Hersteller. Der Analyse zufolge beschleunigte sich der Verkaufsrückgang von Apples iPads im Jahr 2016 nochmals. Insgesamt gingen die Verkäufe um 14,1 Prozent auf insgesamt 42 Millionen Geräte zurück. Trotzdem bleibt das Unternehmen mit einem Marktanteil von 27 Prozent Marktführer. Der südkoreanische Konkurrent Samsung erreicht mit einem Marktanteil von 17,2 Prozent den zweiten Platz. Einen Überraschungserfolg konnte Amazon verbuchen: Die Verkäufe der Fire-Geräte zogen um 99,4 Prozent an - insgesamt macht das 11 Millionen Stück und belegt Platz 3 im Gesamtmarkt.
 

Jedes dritte Unternehmen bietet Homeoffice an
Die Arbeit im Homeoffice wird zum Standard. In knapp jedem dritten deutschen Unternehmen (30 Prozent) können Mitarbeiter ganz oder teilweise von Zuhause aus arbeiten. Das entspricht einer Steigerung um 10 Prozentpunkte gegenüber 2014, als der Anteil noch bei 20 Prozent lag. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bitkom.

Der Trend wird sich wohl fortsetzen. Gut vier von zehn Unternehmen (43 Prozent) erwarten, dass der Anteil der Homeoffice-Mitarbeiter in den kommenden fünf bis zehn Jahren weiter steigen wird, während jedes zweite (50 Prozent) davon ausgeht, dass er konstant bleibt. Unternehmen, die bislang keine Mitarbeiter im Homeoffice beschäftigen, führen dafür unterschiedliche Gründe an. Gut sechs von zehn Unternehmen (63 Prozent) sagen, dass Homeoffice nicht für alle Mitarbeiter möglich sei und eine Ungleichbehandlung vermieden werden solle. 46 Prozent befürchten, dass ohne direkten Austausch mit Kollegen die Produktivität sinke. 39 Prozent erklären, dass gesetzliche Regelungen Homeoffice verhinderten. 31 Prozent meinen, Mitarbeiter seien im Homeoffice nicht jederzeit ansprechbar. Jedes fünfte Unternehmen (20 Prozent) sorgt sich um die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber und knapp jedes sechste (16 Prozent) um die Datensicherheit.


 

Recruiting: Deutsche Firmen vernachlässigen ausländische IT-Fachkräfte
Trotz der Internationalisierung ihrer Märkte rekrutiert nur eine Minderheit der deutschen Unternehmen global. So setzen gerade einmal knapp 40 Prozent der Unternehmen darauf, IT-Mitarbeiter im Ausland zu gewinnen. Bevorzugt rekrutieren deutsche Unternehmen daher innerhalb Deutschlands (55 Prozent), vier von zehn suchen sogar nur regional (40 Prozent). Mitarbeiter global (23 Prozent) und europaweit (12 Prozent) zu gewinnen, steht hingegen kaum auf der Rekrutierungsagenda. Dies zeigen die Ergebnisse des HR-Reports 2017 von dem Personaldienstleister Hays und dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE), für den knapp 600 Entscheider befragt wurden.
Deutsche Unternehmen, die außerhalb der Landesgrenzen nach Mitarbeitern suchen, gehen dafür primär in das deutschsprachige Ausland (43 Prozent), gefolgt von Westeuropa (27 Prozent). Fachkräfte aus Süd- und Nordeuropa spielen trotz der dortigen hohen Arbeitslosigkeit mit jeweils zwei Prozent nur eine marginale Rolle.


 

Das Silicon Valley nimmt Stellung gegen Trump
97 Firmen, nahezu alle aus dem Silicon-Valley, sprechen sich gegen Trumps Dekret über ein Einreise-Verbot für muslimische Staaten aus. Sie unterzeichneten einen sogenannten Amicus Brief - eine Art Experten-Stellungnahme, die sie bei einem Gerichtsverfahren zu US-Präsident Donald Trumps{Donald Trump} Dekret einreichten. Darin ist von einer Schädigung der Wirtschaft und Einschränkung der Wettbewerbsfähigkeit die Rede. Unter den Unterzeichnern sind vor allem besonders stark von ausländischen Mitarbeitern abhängige Techunternehmen - etwa Google, Amazon, Facebook und Microsoft.
 
 

Enorme Malware-Attacke: 140 Unternehmen rund um den Globus angegriffen
Sicherheitsexperte Kaspersky hat eine fast schon rekordverdächtige Attacke einer neuartigen Schadsoftware festgestellt. Betroffen sind aktuell 140 Ziele in 40 Ländern, Deutschland gehört noch zu einem nur marginal betroffenem Land, berichtet Spiegel Online. Das Tückische: Die Schadsoftware nistet sich nur kurz auf der Festplatte ein, um einen Trojaner in den Arbeitsspeicher zu packen, dann löscht sie sich selbst, ist nur noch schwer auffindbar, kann aber dennoch Passwörter ausspähen oder Fernsteuerungssoftware installieren. Wer die Angreifer sind, ist noch unklar, die Attacken liefen aktuell immer noch weiter.


 

Smarthome: Nur jeder Zweite glaubt an die App als Haustürschlüssel
Das Smartphone wird bis 2020 für viele Verbraucher zur Steuerzentrale in den eigenen vier Wänden werden. Diese Schlussfolgerung legt der aktuelle 'Innovationsreport Deutschland 2017' nahe, die die Elektronikgroßhandelsgruppe Rhino Inter Group gemeinsam mit der Denkfabrik Diplomatic Council vorgestellt hat.  So gehen 79 Prozent der Befragten davon aus, dass das Smartphone die TV-Fernbedienung ablösen wird. Der Fernseher bleibt allerdings auch weiterhin als eigenständiges Gerät erhalten, meinen 61 Prozent. Immerhin 39 Prozent können sich indes vorstellen, dass das TV-Gerät in vielen Haushalten durch einen auf TV-Größe aufklappbaren Bildschirm im Smartphone oder einen ins Gerät integrierten Beamer ersetzt wird.
59 Prozent der Verbraucher sind laut Umfrage fest davon überzeugt, dass das Licht in den eigenen vier Wänden künftig per Smartphone gesteuert wird. 64 Prozent sehen dieses Szenario für die Heizungsregelung voraus. Über die Hälfte (55 Prozent) glaubt, dass der Schlüssel für die Haus- und Wohnungstür in den nächsten Jahren ebenfalls als App ins Smartphone gelangt.
Allerdings gibt es auch eine "Gegenfront": Immerhin 45 Prozent lehnen das Smartphone als Ersatz für den Hausschlüssel vehement ab. 61 Prozent sind fest davon überzeugt, in den nächsten Jahren weiterhin einen Fernseher im Wohnzimmer stehen zu haben. 21 Prozent sehen keinen Sinn darin, das TV-Gerät mit dem Smartphone statt der herkömmlichen Fernbedienung zu steuern. 17 Prozent sagen, dass ihnen in die Wand eingelassene Lichtschalter viel lieber sind als der Griff nach dem Smartphone, um das Licht an- und auszuschalten. 11 Prozent glauben nicht an eine Smartphone-gesteuerte Heizungsregelung.

 
 

Und da war noch: Digital Natives sind eher überfordert als ältere Kollegen
Die junge Generation ist beruflich weniger auf die Digitalisierung vorbereitet als vermutet. Mehr als jeder Vierte der unter 30-Jährigen (27 Prozent) fühlt sich von der Geschwindigkeit des digitalen Wandels überfordert. Jeder Dritte arbeitet durch die Zunahme an digitalen Hilfsmitteln weniger konzentriert und effektiv. Zum Vergleich: Die Altersgruppe der 40- bis 50-Jährigen geht mit dem digitalen Wandel deutlich gelassener um. Halb so viele (14 Prozent) lassen sich durch die digitale Tool-Vielfalt häufig ablenken. 13 Prozent spüren eine gewisse Form digitaler Überforderung im Arbeitsalltag. Zu den Ergebnissen kommt die Studie 'Digitale Überforderung im Arbeitsalltag' von Sopra Steria Consulting.
Vielen so genannten Digital Natives fehlen diese Kompetenzen, so die Studie. Ihnen fällt es hier schwerer als den Digital Immigrants, sich auf eine Aufgabe zu fokussieren, wenn viele Informationen über mehrere Kanäle gleichzeitig verarbeitet werden müssen. Die Folge ist häufig der Tritt auf die digitale Bremse: Mehr als jeder zweite unter 30-Jährige (52 Prozent) nutzt eigenen Angaben zu Folge trotz digitalisiertem Arbeitsablauf lieber Dokumente aus Papier oder greift zum Telefonhörer statt zu skypen. Bei den 40- bis 50-Jährigen sind es nur 43 Prozent.


 

Viel Haut, wenig Blut bitte: Facebook führt individuelle Filter ein
Laut Ankündigung seines Chefs Mark Zuckerberg will Facebook seine Filterpolitik reformieren: Nutzer sollen künftig selbst einstellen, welches Ausmaß an potentiell anstößigen Inhalten sie sehen wollen - und dabei die Parameter Nacktheit und Gewalt individuell regeln können.