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IBM-Update vom 6. Dezember 2016: Beschlüsse der IBM-Gesundheitskommission zum Jahresende. Gesundheitsticket wird verlängert

06.12.2016 - Nach intensiven Verhandlungen in der IBM-Gesundheitskommission wurden 2016 verschiedene Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Prävention vereinbart. In der letzten Sitzung des Jahres 2016 am 2. Dezember wurde nun auf Antrag der ver.di-Vertreter eine Fortsetzung des Gesundheitstickets für 2017 mit verbesserter Ausstattung beschlossen.
Im Laufe des Jahres 2016 wurden noch weitere wichtige Maßnahmen verabschiedet und umgesetzt. So muss nun zur Minderung zu hoher Arbeitsintensität bei einem Stundensaldo von 250 Stunden ein Abbauplan vereinbart und umgesetzt werden. Unternehmenskommunikationen mit rechtlicher Relevanz, so wurde es ebenfalls von der Gesundheitskommission beschlossen, werden auch in Deutsch verbreitet. Auch hat die Geschäftsführung inzwischen entsprechend eines Beschlusses der Gesundheitskommission über den korrekten Umgang mit Erreichbarkeiten informiert - außerhalb der Arbeitszeit gilt Nicht-Erreichbarkeit.*
Schon 2015 wurde bei IBM eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt um sogenannte Hauptgefährdungen zu identifizieren. Die hohe Beteiligung der IBMerinnen und IBMer bei der dazu durchgeführten Befragung und eine fundierte wissenschaftliche Begleitung haben klare aussagekräftige Ergebnisse erbracht.
"Klarheit bei der Diagnose bedeutet aber nicht automatisch Einigkeit über die Therapie", beschreibt ver.di-Verhandlungsleiter Bert Stach den Sachstand in der Gesundheitskommission und führt weiter aus: "Maßnahmen können nur im Konsens beschlossen werden und den haben wir leider nicht immer. Darum ist es wichtig, dem Arbeitgeber immer wieder klarzumachen, wie wichtig guter Gesundheitsschutz auch für die IBM ist."
Zwei Anträge zur Verwendung des Restes des tarifvertraglich vereinbarten Budgets für 2016 von 1,5 Mio. Euro für Maßnahmen mit der Zielsetzung, die Arbeit so zu gestalten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund, leistungsfähig und leistungsbereit bleiben und ihre gesundheitlichen Handlungskompetenzen erweitert werden scheiterten an den Nein-Stimmen der IBM-Vertreterinnen und Vertreter. Bernd Hecker, Wolfgang Zeiher und Bert Stach hatten den Vorschlag eingebracht, Restmittel an den Kinderhilfsfonds der IBM und die IBM-Gemeinschaftshilfe zu übertragen.

* Die Beschlusstexte im Wortlaut sind im IBM-Intranet abrufbar.

 

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