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IKT-Newsletter vom 3.2.2017

IKT-Newsletter vom 3.2.2017

Newsletter von Ich bin mehr wert Ich bin mehr wert Ich bin mehr wert

Ich bin mehr wert: Newsletter vom 3.2.2017

Smartphone-Anteil in Europa unterdurchschnittlich
Weltweit besitzen mehr als 90 Prozent der Internetnutzer ein Smartphone. Wie der Global Web Index vom dritten Quartal 2016 zeigt, gibt es bei der Smartphone-Nutzung kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Wohl aber beim Alter. Während der Smartphone-Anteil bei den 25- bis 34-Jährigen mit 95 Prozent am größten ist, liegt er bei den 55- bis 64-Jährigen nur noch bei 73 Prozent. Auch die Herkunft ist für die Smartphone-Durchdringung von Bedeutung. Interessant hierbei ist, dass zwei Regionen, die regelmäßig als digitale Vorreiter gefeiert werden, am schlechtesten abschneiden: Europa und Nordamerika. Während in Europa nur 86 Prozent der Internetnutzer ein Smartphone besitzen, sind es in Nordamerika sogar nur 84 Prozent. Oben stehen der Mittlere Osten und Afrika mit 95 Prozent.

Das werden die Sicherheits-Trends 2017
IT-Sicherheit in Autos, Krypto-Viren, Attacken aus dem Internet der Dinge, CEO-Fraud und EU-US Privacy Shield - das werden die Kernthemen für IT-Sicherheit 2017. Laut Eco werden sich 2017 Vorfälle, bei denen Systeme betroffen sind, die mit IT nicht primär in Verbindung gebracht werden, weiter häufen. Dazu gehören Maschinensteuerungen, Haussteuerungen, IP-Kameras und Autos. Es sei zu befürchten, dass die jüngste DDoS-Attacke auf Amazon, Twitter & Co. erst den Anfang einer ganzen Reihe spektakulärer Angriffe aus dem Internet of Things 2017 markieren. Die größten Schäden werden der Prognose zufolge allerdings auch im neuen Jahr durch schon bekannte Angriffsszenarien angerichtet werden: Ransomware, CEO-Fraud, DDoS-Attacken und den Diebstahl von Zugangsdaten in großem Stil.
 
 
Studie: Wie Unternehmen von Microservices profitieren
Unternehmen, die Microservices einsetzen, stellen ihren Kunden neue Funktionen deutlich schneller bereit als andere. Das ist eine der zentralen Ergebnisse einer Studie zur Nutzung von Microservices des Bonner Start-up LeanIX.
Bisher haben erst 9 Prozent der Unternehmen den Schritt zur Microservices gewagt. Als Hürden werden mangelndes Wissen oder fehlende Experten angeführt (35 Prozent), andere werden durch interne oder externe Prozesse ausgebremst (33 Prozent). Die Studie ergab aber auch, dass über 70 Prozent der befragten Unternehmen ihre Nutzung von Microservices in 2017 verstärken wollen. LeanIX rechnet mit einem rasanten Anstieg der Durchdringung von Microservices und vielen Innovationen noch in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres.
Ziel der Studie war es herauszufinden, wie Microservices in der Praxis adaptiert und angewendet werden und welche Hürden bei der Implementierung gemeistert werden müssen. Bei Microservices handelt es sich dabei um die komplette Zerlegung einer (serverbasierten) Anwendung in ihre einzelnen Funktionen. Jedes Feature (etwa: Suche, Warenkorb, Navigation etc.) wird dabei als eigene Anwendung konzipiert. Dadurch sinkt der Kommunikationsaufwand im Team enorm, die Entwicklungszeiten sind extrem kurz und das Testing deutlich vereinfacht.
 
 
Fake-Finder Correctiv soll gegen Fake News bei Facebook.de vorgehen
IFacebook will nun doch gegen Fake News vorgehen: Nach ersten Versuchen in den USA im Dezember 2016 will die Plattform nunMaßnahmen in Deutschland starten. Basierend auf einem Code of Principles will Facebook Warnhinweise zu angezweifelten Beiträgen einblenden sowie finanzielle Anreize für Spammer bekämpfen. Eine der Maßnahmen ist eine verbesserte Meldefunktion. Dort, wo man sonst Spam, Beleidigungen oder andere Verstöße melden kann, wird es nun auch möglich sein, Facebook explizit Fake News zur Prüfung vorzulegen. Wenn die Faktenprüfungsorganisationen Beiträge als gefälscht identifizieren, werden diese mit einem Warnhinweis versehen, der sie als unglaubwürdig einstuft. Der Warnhinweis enthält einen Link zu dem entsprechenden Artikel sowie eine Begründung dieser Entscheidung. Dazu wird Facebook in Deutschland zunächst mit dem Recherchebüro Correctiv zusammenarbeiten.
 

Deutsche wollen Kennzeichnungspflicht für Fake News
Die Deutschen informieren sich immer noch hauptsächlich über traditionelle Medien wie TV (80 Prozent) und Radio (59 Prozent). Weniger als ein Drittel (31 Prozent) der Deutschen gibt an, sich regelmäßig auf Facebook, Twitter und Co über tagesaktuelle Geschehnisse auf dem Laufenden zu halten. Davon geben 34 Prozent der Befragten an, auch schon mal bewusst mit Fake News in Kontakt gekommen zu sein. 88 Prozent der Deutschen sind der Meinung, zweifelhafte Nachrichten sollten gekennzeichnet werden. Als hilfreich bewertet der Großteil der Deutschen (88 Prozent) auch die Kennzeichnung zweifelhafter Nachrichten in sozialen Netzwerken.

 
Die Grünen fordern Kennzeichnungspflicht für Social Bots
Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt will Social Bots den Kampf ansagen. In einem Interview mit der Rheinischen Post spricht sie sich dafür aus, dass die automatisierten Post von nicht-menschlichen Social-Media-Accounts in Zukunft gekennzeichnet werden. Die Grünen wollen in Kürze einen entsprechenden Gesetzesvorstoß machen, den der Bundestag noch vor der Bundestagswahl verabschieden soll, sagt sie. Wie genau das funktionieren soll, ließ sie offen.
 
 
Unternehmen sind auf den digitalen Arbeitsplatz der Zukunft schlecht vorbereitet
Die Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland stellt ihren Chefs ein schwaches Zeugnis aus, wenn es um die Weichenstellungen für den digitalen Arbeitsplatz der Zukunft geht. Das zeigt eine aktuelle Studie. Befragt nach den aktuell größten Stolpersteinen am IT-Arbeitsplatz bemängeln knapp 60 Prozent einen schlechten Datenzugriff von unterwegs, 58 Prozent kritisieren einen zu langsamen IT-Störungsdienst und 55 Prozent erleben die IT der eigenen Firma als zu unflexibel, um neue Anforderungen - beispielsweise der digitalen Geschäftswelt - einzubinden. Das sind Ergebnisse der Studie "Arbeitsplatz der Zukunft". Dazu wurden 1.000 Arbeitnehmer in Deutschland befragt.
Insbesondere die mobilen Einsatzgebiete der IT werden im täglichen Arbeitsleben als echte Baustelle beschrieben. So bewertet knapp jeder zweite Arbeitnehmer (48 Prozent) die IT-Ausstattung der eigenen Firma mit befriedigend oder schlechter, wenn er beispielsweise auf Geschäftsreisen in Deutschland unterwegs ist. Bei Auslandsreisen sind es rund 60 Prozent. Gleichzeitig wird mobiles Arbeiten in der digitalen Geschäftswelt der Zukunft an Bedeutung gewinnen - ist die klare Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer überzeugt (60 Prozent). Das gilt künftig ebenfalls für Einsatzorte außerhalb des festen Arbeitsplatzes, etwa im Home Office. Die technische Anbindung für den Arbeitsplatz zuhause lässt der Umfrage zufolge allerdings noch deutlich zu wünschen übrig: 42 Prozent der Befragten geben hier dem IT-Arbeitsplatz die Schulnote befriedigend oder schlechter. Zehn Prozent erteilen sogar eine glatte Sechs.
Um für das digitale Business besser gerüstet zu sein, hält es eine überwältigende Mehrheit der Mitarbeiter für wichtig (89 Prozent), dass die Firmen mobiles Arbeiten künftig professioneller unterstützen. Ein besonderes Augenmerk verdient dabei die Einbindung unterschiedlicher Endgeräte am Arbeitsplatz, wie beispielsweise Smartphones oder Tablet-PCs. Jeder Vierte ist aktuell mit dem Einsatz standardisierter Firmenendgeräte nicht zufrieden - knapp 40 Prozent beklagen Mängel bei der Nutzung von privaten Endgeräten.
 
 
Status Quo der Digitalisierung: Wo Deutschland top ist - und wo nicht
Nachwuchs top, Start-ups und Investitionen flop: So lautet stark verkürzt das Ergebnis der aktuellen Deloitte-Studie "Digitale Wettbewerbsfähigkeit - Wo steht der Standort Deutschland?". Sie identifiziert im OECD-Vergleich die Stärken und Schwächen in den Schlüsselbereichen Talente, Start-up-Kultur sowie Investitionen.
Dabei wird deutlich, dass Deutschland zwar bei der Talent-Pipeline sehr gut aufgestellt ist und auch eine hohe Anziehungskraft auf internationale Spezialisten ausübt, aktuell aber über einen eher kleinen Pool von IT-Fachleuten verfügt. Beim Thema Unternehmensgründung zeigen sich die Deutschen zögerlich und sehen eher Risiken als Chancen: Selbstständigkeit ist keine attraktive Karriereoption in Deutschland, was eine dynamische Entwicklung digital ausgerichteter Start-ups erschwert. Nicht zuletzt fallen die Investitionen in Digitalisierungspotenziale und -lösungen deutlich geringer aus als in den meisten anderen OECD-Staaten. Der Standort Deutschland liegt in dieser Hinsicht weit hinter der Spitzengruppe.
 

Digitalisierung: Energieversorger mit Nachholbedarf
Die etablierten deutschen Energieversorgungsunternehmen (EVU) nutzen die Potenziale der Digitalisierung bislang nur begrenzt - insbesondere in den Segmenten Vertrieb und Erzeugung. Insgesamt muss die Energiewirtschaft nachholen, um effizienter zu werden, Kunden besser zu bedienen und die Markteinstiegshürden für neue oder bekannte Wettbewerber zu erhöhen. Andernfalls droht ihr, Marktanteile auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette an neue Marktteilnehmer zu verlieren. Das zeigt der aktuell erhobene "Digitalisierungsindex EVU" der internationalen Managementberatung Oliver Wyman.
Die Berater bewerten den Grad der Digitalisierung der deutschen EVU entlang der Wertschöpfungsstufen Erzeugung, Handel, Netze und Vertrieb. Der daraus abgeleitete Digitalisierungsindex zeigt: Auf einer Skala von null bis 100 stehen die deutschen Energieversorger bei nur 31 von 100 Punkten. Besonders am Anfang und am Ende der Wertschöpfungskette sind die deutschen EVU schwach aufgestellt. Der Bereich Erzeugung kommt auf lediglich 30 Digitalisierungspunkte, der Bereich Vertrieb sogar nur auf 23 Punkte. Im Handel (39 Digitalisierungspunkte) werden sich die EVU mit disruptiven digitalen Technologien wie den Blockchains auseinandersetzen müssen. Hier bestehen bei den Unternehmen noch erhebliche strategische Defizite. Im Bereich Netze (41 Digitalisierungspunkte) wenden EVU digitale Analyse-Tools noch nicht konsequent genug an.
 
 
Das Smartphone wird wichtigstes Gaming-Device
Videospiele sind beliebt, vor allem in Deutschland. Im Vergleich zu Franzosen und Briten spielen die Deutschen am häufigsten. Dabei ist für sie der Computer das wichtigste Gaming-Device, dicht gefolgt vom Smartphone. Das ergab eine repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Ipsos. Demnach spielen 47 Prozent der deutschen Internetnutzer zwischen 18 und 65 Jahren zumindest einmal monatlich Video Games auf dem PC, Laptop oder Netbook, 42 Prozent nutzen dafür ihr Smartphone, 27 Prozent ein Tablet. Bei britischen und französischen Usern steht klar das Smartphone als Spielgerät ganz oben, jeweils 41 Prozent nutzen es mindestens einmal monatlich, gegenüber nur etwa einem Drittel, die auf PC, Netbook oder einem Tablet spielen.
Auch das Tablet ist inzwischen als Plattform für Spiele verbreitet und wird für diesen Zweck von mehr Personen benutzt als etwa Konsolen. Mehr als jeder vierte deutsche Internetnutzer spielt mindestens einmal monatlich auf dem Tablet (27 Prozent) - in Großbritannien (33 Prozent) und Frankreich (30 Prozent) sind es sogar noch etwas mehr. Am Fernsehgerät angeschlossene Konsolen nutzt in Deutschland dagegen nur jeder Fünfte (21 Prozent) zumindest monatlich (Großbritannien 25 Prozent, Frankreich 19 Prozent).
 

KMU-Studie: Digitalisierung ist eine Frage der Unternehmensgröße
Eine eigene Unternehmenswebsite zu haben, ist für Kleinstunternehmen nicht selbstverständlich. Nur jedes zweite Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten präsentiert sich im Netz. Das Verständnis ist da, doch fehlt oftmals das Know-how zur Umsetzung einer Digitalstrategie. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft. Über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg betrachtet, verfügen 81 Prozent der Unternehmen über eine Website. Innerhalb der Handwerksbranche sind es sogar 85 Prozent, im Dienstleistungssektor rund 82 Prozent.
Nur bei rund 21 Prozent der Websites kann der Kunde auch einkaufen. Eine Reservierungsfunktion bieten lediglich 15,6 Prozent der befragten Unternehmen an, eine Buchungsfunktion 17,1 Prozent. Dagegen hat fast jedes der befragten Unternehmen ein Kontaktformular auf der Website. Vor allem bei kleinen Betrieben steht das hoch im Kurs. Mit 96 Prozent hat nahezu jeder ein Kontaktformular. Bei den Kleinstunternehmen hingegen sind es nur rund 80 Prozent.
 
 
Freispruch: Tesla-Autopilot nicht schuld an tödlichem Unfall
Im vergangen Jahr sorgte in Florida ein tödlicher Autounfall für Aufsehen: Ein Tesla war mit eingeschaltetem Autopilot mit einem abbiegendem Lkw zusammengestoßen, der Fahrer dabei getötet worden. Nun hat die US-Straßenverkehrsbehörde ihre Untersuchung zum Unfall abgeschlossen. Im Schlussbericht heißt es, der Autopilot habe einwandfrei funktioniert. Ein Rückruf wurde durch die Behörde nicht angeordnet.
Die Schuld am Unfall trage der Fahrer, der das Auto komplett unbeaufsichtigt durch die Assistenzfunktion fahren ließ, obwohl das System nicht darauf ausgelegt ist. Auch in Deutschland geriet die Autopilot-Funktion von Tesla in die Kritik. Das Kraftfahrtbundesamt kritisiert, dass das System viele Verkehrslagen nicht sicher beherrscht und beispielsweise gelben Fahrbahnmarkierungen nicht folgen kann. Kritisiert wird auch, dass der Begriff "Autopilot" für ein Assistenzsystem nicht angebracht sei. Er suggeriert, dass das Auto alleine fahren könne, was gerade nicht der Fall sei.

Unternehmen wollen in den Ausbau moderner IT-Arbeitsplätze investieren
Das Thema "Digital Workplace" gewinnt an Relevanz - das zeigt die gleichnamige Studie des Marktforscher PAC. Für knapp drei Viertel der europaweit befragten IT- und HR-Manager hat die Qualität der Arbeitsumgebungen einen starken oder sogar kritischen Einfluss auf den Geschäftserfolg. Zwar besteht insgesamt noch Nachholbedarf bei den technischen und infrastrukturellen Grundlagen, doch herrscht auch eine immense Investitionsbereitschaft:  63 Prozent der Unternehmen planen, innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre, in moderne IT-Anwendungen und Technologien für den Arbeitsplatz zu investieren. 52 Prozent der Studienteilnehmer halten die Arbeitsumgebungen für sehr wichtig für den Erfolg ihres Unternehmens, 22 Prozent messen dem Thema sogar eine geschäftskritische Bedeutung bei. Dementsprechend hat es heute bereits In 42 Prozent der Unternehmen eine hohe Priorität auf der Investment-Agenda.
Zu den favorisierten Themen gehören hier die Implementierung von Unified-Endpoint-Management-Lösungen ebenso wie die Einführung von Plattformen für eine zentrale, Cloud-basierte Anwendungsbereitstellung oder die Umsetzung von Self-Service- und Analytics-basierten Konzepten für den Online-Support.
 
 
Google lässt KI-Programm KI-Software schreiben
Forscher von Google und einer Reihe von Universitäten ist es gelungen, eine KI-Software zu entwickeln, die selbst Programme entwickeln kann. Wie das MIT Technology Review berichtet, überließen es die Forscher einer Software namens Google Brain, das Design für ein anderes Machine-Learning-Programm zu entwerfen. Zumindest die Forscher selbst sind vom Ergebnis überzeugt: Das Design sei besser als die Entwürfe, die Menschen erdacht hätten. Allerdings handelt es sich dabei um eine reine Selbsteinschätzung. Eine Bestätigung durch unabhängige Entwickler enthielt das wissenschaftliche Paper nicht, in dem die Ergebnisse vorgestellt wurden.
 
 
Daimler kauft Payment-Start-up und plant Bezahl-App
Das Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einer Angriffswelle auf Magento-Shopsysteme. Nach Angaben der Sicherheitsexperten sind mehr als 1.000 deutsche Online-Shops so manipuliert worden, dass Kundendaten und Zahlungsinformationen während des Bestellvorgangs abgegriffen und an Kriminelle weitergeleitet werden. Dabei nutzen Cyber-Kriminelle Sicherheitslücken in veralteten Versionen der Shopsoftware, um schädlichen Programmcode einzuschleusen. Dieser späht dann beim Bestellvorgang die Zahlungsinformationen der Kunden aus und übermittelt sie an die Täter. Betroffen sind Online-Shops, die auf der weit verbreiteten Software Magento basieren.

Betreiber von Online-Shops auf Basis von Magento können mit dem kostenfreien Dienst MageReport überprüfen, ob ihr Shop-System bekannte Sicherheitslücken aufweist und von den aktuellen Angriffen betroffen ist. Zu jedem erkannten Problem werden detaillierte Informationen zu dessen Behebung bereitgestellt.

https://www.magereport.com
 
 
Mehrheit der Deutschen wünscht sich digitale Stadtentwicklung
Eine repräsentative Umfrage unter Einwohnern von Städten hat ergeben, dass drei von vier Befragten (76 Prozent) den Parkplatzmangel als größten Stressfaktor in ihrer Stadt empfinden. Danach folgt eine "überforderte Verwaltung", schlechte Straßen, die hohe Luftverschmutzung und überfüllte öffentliche Verkehrsmittel.  Digitale Technologien können helfen. So befürwortet eine breite Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland die digitale Stadtentwicklung. 71 Prozent aller Bundesbürger sind der Meinung, dass digitale Technologien eine höhere Lebensqualität in Städten ermöglichen: 91 Prozent der Bundesbürger wünschen sich Parkplatzleitsysteme, 83 Prozent wollen Behördengänge komplett online erledigen  und je 79 Prozent Gratis-WLAN sowie ein zentrales Anmeldeportal für Kitas und Schulen.
 
 
Connected-Car-Umsatz verfünffacht sich bis 2021
Noch ist Connected Car ein nur mäßig lukratives Geschäftsfeld. Das soll sich laut Statista Digital Market Outlook in den kommenden fünf Jahren ändern. Bis 2021 soll sich der weltweite Connected-Car-Umsatz auf über 80 Milliarden US-Dollar verfünffachen. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 38 Prozent. Das große Geld wird in diesem Zeitraum vor allem mit Hardware verdient, auf die laut Einschätzung der Statista-Analysten fast 90 Prozent der Gesamterlöse entfallen werden.
 

Marissa Mayer verlässt Yahoo

Während Verizon die Übernahme von Yahoo vorantreibt, sollen die 15-prozentige Beteiligung an Alibaba und der 35,5 Prozent-Anteil an Yahoo Japan überleben - und firmieren künftig unter einer neuen Investmentgesellschaft namens Altaba Inc. Fünf der bisherigen Yahoo-Vorstandsmitglieder sollen bei Altaba bleiben. Der Rest, allen voran CEO Marissa Mayer, geht. Unklar ist noch, ob Mayer zu Verizon wechselt oder zurück zu Google geht, von wo sie einst herkam.
 
 
E-Health: Krankenkassen übernehmen Videosprechstunden
Um Untersuchungsergebnisse zu besprechen oder zur Nachsorge und Kontrolle, können Patienten in Zukunft den Arzt per Videochat zu Rate ziehen: Ab dem 1. Juli 2017 wird die Videosprechstunde Teil der vertragsärztlichen Regelversorgung. Das heißt: Die Krankenkassen bezahlen. Ob ein Arzt Videochat anbietet, entscheidet er dennoch selbst. Von einem flächendeckenden Angebot dürfte also erst einmal nicht die Rede sein. Darüber hinaus besagt das E-Health-Gesetz, das den Videochat auf den Weg bringt, dass vor der Videosprechstunde ein persönlicher Arztkontakt Pflicht ist. Denn die Videosprechstunde darf eine Behandlung nicht ersetzen, sondern könne diese lediglich ergänzen. Auch dürfen Ärzte Rezepte weiterhin aber nur ausstellen, wenn der Kranke persönlich erscheint.
 
 
IT erobert den Bauernhof
Schon heute nutzt mehr als jeder Zweite (53 Prozent) in der Branche digitale Lösungen. Rund vier von zehn Bauern (38 Prozent) sind der Meinung, dass digitale Technologien dabei helfen, die Akzeptanz moderner Landwirtschaft zu steigern. Das zeigt eine repräsentative Befragung vom Deutschen Bauernverband (DBV) unter 521 Landwirten und sogenannten Lohnunternehmern, die als Dienstleister für Landwirte arbeiten.
Allerdings gibt auch ein Fünftel der Branche (22 Prozent) an, dass digitale Technologien der Akzeptanz moderner Landwirtschaft in der Öffentlichkeit schaden, weil sich die Produktion von der Natur entferne. Ein Drittel (35 Prozent) meint, dass digitale Technologien keinen Einfluss auf die Akzeptanz moderner Landwirtschaft haben.
 
 
Regierung beschließt Gesetzesentwurf für autonomes Fahren
Die Bundesregierung hat eine Änderung des Straßenverkehrsgesetzes beschlossen, das den Weg für selbstfahrende Autos ebnet.  Der Entwurf sieht vor, dass der Fahrer grundsätzlich die Verantwortung behalten und jederzeit in das System eingreifen können soll. Auch die Speicherung von Daten - etwa um später herauszufinden, wie es zu einem Unfall kam - soll auf eine rechtliche Grundlage gestellt werden. Das Gesetz soll morgen im Bundestag diskutiert werden.
 
 
Samsung hält beim Akku-Debakel den Zulieferer für schuld
Samsung hat einen Untersuchungsbericht vorgelegt, der klärt, wie es zu den brennenden Akkus beim Galaxy Note 7 kommen konnte. 700 Samsung-Techniker haben demnach in den vergangenen Wochen rund 200.000 Geräte und 30.000 Akkus in einer eigens gebauten Testanlage malträtiert, um festzustellen: Die Schuld lag bei Zulieferern, nicht bei Samsung. Beide verbaute Akkugenerationen wiesen demnach erhebliche Designfehler auf. Die Hard- und Software von Samsung sei dagegen frei von Fehlern gewesen, so das Unternehmen. Unerwähnt blieb allerdings, dass der Hersteller der ersten Akkugeneration eine Samsung-Tochter war.
 
 
Emoji-Inklusion fürs Smartphone: Aktion Mensch präsentiert erste 'Inklumojis'
Emojis sind zum Teil der Onlinekommunikation geworden. Für politisch korrekte Vielfalt sollen nun 27 Emojis, Icons und GIFs sorgen, die Menschen mit und ohne Behinderung darstellen. Mit der Entwicklung der neuartigen Bildzeichen will die Aktion Mensch Inklusion nicht nur in der Gesellschaft voranzutreiben, sondern auch in der Kommunikation. Die Inklumojis sind ab heute kostenlos als barrierefreie Tastatur-App im App Store sowie im Google Play Store verfügbar.

 
IT-Mittelstand bleibt Wachstumstreiber der digitalen Wirtschaft
Innerhalb eines Jahres konnten die mittelständischen IT-Unternehmen ihren Umsatz in Deutschland um 8 Prozent auf 62 Milliarden Euro steigern. Damit fällt die Bilanz deutlich positiver aus als bei den Großunternehmen mit 500 und mehr Beschäftigten, die ein Minus von zwei Prozent verzeichneten. Gleichzeitig legte die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im IT-Mittelstand mit 10 bis 499 Mitarbeitern um rund 5 Prozent auf 413.733 zu. Das geht aus dem neuen IT-Mittelstandsbericht hervor. Dem Bericht zufolge stehen die Mittelständler für 33 Prozent des Umsatzes und 54 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Digitalwirtschaft. Dabei bleiben die Konjunkturaussichten für die mittelständischen Unternehmen gut. Acht von zehn Unternehmen (84 Prozent) gingen von steigenden Umsätzen im zweiten Halbjahr 2016 aus. 60 Prozent wollten zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, 35 Prozent die Beschäftigtenzahl konstant halten. Angesichts von aktuell 51.000 offenen Stellen für IT-Experten in der deutschen Wirtschaft haben es aber gerade auch mittelständische IT-Unternehmen zunehmend schwer, geeignetes Personal zu finden.