Für Arbeitserleichterung und bessere Grenzen der Überwachung

Arbeitserleichterungen sind gut und wichtig. Sie müssen jedoch sinnvoll sein und auch ihren Zweck erfüllen. Das wollen wir alle. Leider müssen wir sagen, dass das bei FFE nicht der Fall ist. Die Idee an sich ist gut, funktioniert aber so nicht. Man kann sagen, was man will, aber das Tracken der Kolleginnen und Kollegen läuft einwandfrei.

Wie konnte es in einem IT-Unternehmen dazu kommen? Für uns ist das unverständlich. Wieder wurde ein Tool eingeführt, welches von Anfang an nicht richtig funktionierte. Da sollte sich das Unternehmen Gedanken über seine Berater machen. Es wurden zunächst Tatsachen mit der Unterstützung des Betriebsrates geschaffen. Jetzt wo die Probleme öffentlich werden, ducken sich die Verantwortlichen und versuchen das Thema klein zu halten. Das System ist da und damit soll man leben. Ein Zurück ist wohl zu umständlich. Das ist einfach zu kurz gedacht.

Ihr seid es, die täglich damit arbeiten müssen bzw. arbeiten werden. Ihr seid es, die sich damit rumärgern. Es sind eure Rechte, die hier ausgehebelt werden. Wenn das jemand ignoriert, dann zeigt er ganz deutlich dass ihm egal ist, was ihr denkt. Noch schlimmer, die die es verbockt haben nutzen es auch noch zur Wahlpropaganda. Das macht man nicht! Das ist keine Wertschätzung eurer Arbeit!

Wie in der GOP Newsletter Januar 2018 angekündigt, soll FFE in weiteren Bereichen eingesetzt werden. Wir denken, dass in Zukunft alle in der TRG FFE als Arbeitsmittel nutzen werden. In dieser Form können wir uns das nicht vorstellen und wollen das auch nicht haben.

Herzlichen Dank!

ver.di Kampagnen