Nachrichten

IBM-Update vom 1. Februar 2019: Organisationsveränderungen bei …

IBM-Update vom 1. Februar 2019: Organisationsveränderungen bei IBM | Weichenstellung im Gesundheitsschutz

Das Karussell dreht sich wieder - Organisationsveränderungen bei IBM


Seit Jahren ist die IBM-Organisationsstruktur im Wesentlichen unverändert: IBM Central-Holding GmbH beziehungsweise IBM Deutschland GmbH als Muttergesellschaften und darunter verschiedene Töchter. Es gibt da zum Beispiel einen Bereich Global Business Services (GBS) und noch viele weitere Gesellschaften, die für diesen oder jenen Deal geschaffen wurden oder In- oder Outsourcings abwickeln sollen. Kommt jetzt nach der großen Reorganisation ONE IBM vor ca. 10 Jahren die große Aufräumaktion? Man weiß es nicht. Aber ein erster Anfang ist gemacht: Die IBM D GBS GmbH wird in diesem Jahr in die IBM Deutschland GmbH integriert. Fast 1000 IBMer*innen wechseln innerhalb des Konzerns den Arbeitgeber. Aus tarifpolitischer Sicht bleiben sie im Geltungsbereich quasi wortgleicher Tarifverträge.
Gleichzeitig scheint der Bechtle-Deal mehr als ein Jahr nach seiner Ankündigung tatsächlich zur Umsetzung kommen. Mancher hatte schon nicht mehr daran geglaubt und es scheinen ja nur noch allerallerletzte kleine Hürden - quasi Hürdchen - zu nehmen sein. Die Überleitungsschreiben wurden jedenfalls schon einmal versandt. Die besondere Verhandlungskommission zum Betriebsübergang Bechtle wird die Lage in der nächsten Woche bewerten. Wie viele IBMer*innen durch den Deal mit dem indischen Dienstleister HCL, der Ende 2018 verkündet wurde, den Konzern verlassen sollen, ist noch nicht offiziell bekannt gegeben worden.
Durch andere Geschäfte werden aller Voraussicht nach neue Kolleg*innen zur IBM kommen. Vodafone will das Cloud-Geschäft mit IBM zusammenlegen und nach Medienberichten wechseln dadurch weltweit ca. 750 vodafone-Beschäftigte zu IBM. Wie viele es in Deutschland sein werden, wird sich noch zeigen. Und dann gibt es noch einen Deal, der auf nationaler Ebene für Aufmerksamkeit sorgt. Wenn die Kartellbehörden zustimmen, übernimmt IBM das Mainframe-Geschäft von T-Systems und damit sollen zahlreiche Kolleg*innen von T-Systems zur IBM übergehen.
Für alle Übernahmen und Veränderungen gilt: Damit die geplanten Übergänge funktionieren, müssen die Arbeitgeber ihre soziale Verantwortung gegenüber den Beschäftigten beachten. Betriebsübergänge sind Veränderungen, die gegebenenfalls besonderer Regelungen bedürfen, um Standards zu sichern. Dafür werden sich die ver.di-Mitglieder in den Betriebsgruppen und Tarifkommissionen einsetzen!


Weichenstellung im Gesundheitsschutz für 2019

Bereits Anfang des Jahres gab es zwei wichtige Termine für den betrieblichen Gesundheitsschutz bei IBM. Anfang des Jahres trafen sich die gesellschaftsspezifischen Steuerungsgruppen, die sich für das Gesundheitsmanagement in den jeweiligen IBM-Gesellschaften engagieren, zu einer Klausur. Wichtigstes Thema war die Vorbereitung der Gefährdungsbeurteilung 2019. Der Projektplan ist erstellt, die Abläufe vereinbart und die Vorbereitung hat begonnen.
Am 30. Januar traf sich die IBM-Gesundheitskommission in Ehningen um über anstehende Maßnahmen besonders zur Prävention für 2019 zu beschließen. Zwei wichtige Entscheidungen wurden im Einvernehmen zwischen den ver.di- und IBM Vertreter*innen getroffen: Das Gesundheitsticket wird auch 2019 wieder angeboten und ein Teil des Budgets wurde auf die gesellschaftsspezifischen Steuerungsgruppen übertragen.
Zahlreiche weitere Maßnahmen wurden andiskutiert und könnten nach weiterer Prüfung in Kürze beschlossen werden.

 

Den Newsletter IBM-Update gibt es auch direkt auf den Seiten von Ich bin mehr wert.