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DT PVG: ver.di-Aktionen zeigen Wirkung! Arbeitgeber zu Zugeständnissen …

DT PVG: ver.di-Aktionen zeigen Wirkung! Arbeitgeber zu Zugeständnissen bereit

Deutsche Telekom Privatkundenvertrieb GmbH

Flächendeckend über 100 ver.di-Aktionen und über 2000 Unterschriften schaffen Eindruck!


Über 100 ver.di-Aktionen in allen Bereichen und Regionen der Deutschen Telekom Privatkundenvertrieb GmbH (PVG), dazu rund 2000 gesammelte Unterschriften für Sicherheit im Umbruch bringen die Arbeitgeberseite in Bewegung! Im Beschäftigteninfo Nr. 4 von Anfang Oktober haben wir bereits angedeutet, dass der durch Euch entfaltete Druck auf die Arbeitgeberseite, spürbar ist. Insbesondere die starke Beteiligung an den Aktionen machten und machen Eindruck! Wir merken, dass die Arbeitgeberseite offenbar nicht mit diesem massiven, flächendeckenden Protest gerechnet hat.
 
Bislang haben unsere Aktionen bewusst nicht den Betriebsablauf gestört und sie waren ausdrücklich nur nach „innen“ gerichtet. Keine öffentliche Stellungnahme, keine Pressemitteilung oder Pressekonferenz, keine Protestaktion in einer Fußgängerzone, keine Unterschriftensammlung bei Kunden, keine Einbindung von Politikern etc. All dies wären denkbare Optionen die wir vor dem Hintergrund der beeindruckend hohen Aktionsbereitschaft in Betracht ziehen könnten. Dies wäre natürlich ganz und gar nicht im Sinne des Unternehmens.

Lösungen erscheinen möglich!

Wir sind sicher: nur vor dem Hintergrund der vielen Aktionen und der damit verbundenen Einsicht der Arbeitgeberseite, gemäß dem Motto: „Wenn wir ver.di bzw. den Beschäftigten nicht entgegenkommen, legen die noch ne Schippe drauf“ ist erste Bewegung der Arbeitgeber zu Kernforderung seitens ver.di sichtbar.
Diese betrifft insbesondere die ver.di-Forderungen zur wirtschaftlicher Absicherung aller Beschäftigten und der Notwendigkeit nicht mit Kündigungen bedroht zu werden.

Wie bereits in den vorangegangenen Infos dargestellt, sind wir zudem auch die Interessenvertretung für junge Beschäftigte und Auszubildende. Wir wollen, dass Übernahme und damit verbundene Perspektiven erhalten bleiben und zwar ohne, dass der Abbaudruck in der Stammbelegschaft dadurch noch erhöht wird.

Auch hier können wir erkennen, dass sich in diesem Themenkomplex die Arbeitgeberseite bewegt und Lösungsbereitschaft signalisiert.

Konflikt nun beigelegt? Leider noch nicht. Einiges ist noch offen!

Trotz der Bewegung der Arbeitgeberseite ist der Konflikt noch nicht beigelegt.

Im Rahmen der Verhandlungen wurde deutlich, dass der Arbeitgeber neben dem beabsichtigten Personalabbau auch tiefgreifende strukturelle Änderungen im Betrieb vollziehen will. Diese werden von den Beschäftigten vieles abverlangen. Dazu gehören nach Arbeitgeberwillen neben einer Verringerung der Anzahl der Regionen und damit verbundenen größeren Führungsspannen in allen Bereichen, auch eine deutliche Ausweitung der Anforderungen im Hinblick auf die „Flexibilität“ der Beschäftigten. Hier sind die Positionen noch weit auseinander. Insofern werden wir sehen, ob ein „Einigungspaket“ zwischen BR und ver.di auf der einen und der Arbeitgeberseite auf der anderen Seite erreicht werden kann.

Die Botschaft an die Arbeitgeberseite ist klar: Wir erkennen die „Lösungsbereitschaft“ an. Die bereits jetzt erreichten Belastungsgrenzen der Beschäftigten müssen jedoch respektiert werden. Dies muss sich im Verhandlungsergebnis wiederspiegeln.

Beeindruckende Betriebsversammlung: Unterschriften überreicht.
Anzahl der zu schließenden Shops bereits deutlich reduziert

Gut 2000 Beschäftigte waren bei der beeindruckenden Betriebsversammlung am 29. Oktober in Bonn 2019 live dabei. Dies allein ist eine starke Botschaft in Richtung der Geschäftsführung. Zudem wurde durch viele Aktionen im Foyer und in der Versammlungshalle deutlich, dass wir gemeinsam dieses Kahlschlagprogramm ablehnen.
Auch wenn wir weder als BR noch als ver.di die Maßnahme in Summe verhindern können, so arbeiten wir Hand in Hand daran

  • die wirtschaftliche Basis aller Beschäftigten abzusichern,
  • kollektive Regelungen zu erzielen, die die negativen Wirkungen auf den einzelnen Beschäftigten abmildern und eine nachhaltige Perspektive für die Beschäftigten der PVG zu erhalten.

Ein toller Erfolg!


Die Anzahl der zu schließenden Shops konnte der ver.di- BR bereits durch seine klare Haltung und Verhandlungsgeschick reduzieren. Dadurch bleiben 23 Shops zusätzlich erhalten!

Wir verhandeln weiter, bis akzeptable Verträge unterschrieben sind.


In den letzten Wochen nach der Betriebsversammlung sind die Verhandlungen intensiv fortgesetzt worden. Dennoch ist noch einiges offen.

U.a. erreichten uns Anfragen von beurlaubten Beamtinnen und Beamten, die sich Sorge um ihre künftige Beurlaubung machen. Grundsätzlich muss man sagen, dass es keinen Rechtsanspruch auf eine Beurlaubung gibt, wohl aber auf einen amtsangemessenen Einsatz. Wie die PVG jedoch mit dem Thema umgehen wird, steht noch nicht fest. Diesbezüglich müssen wir das Ende der Verhandlungen insgesamt abwarten.

Zu diesen und vielen anderen Fragestellungen werden wir ausführlich berichten, sobald belastbare Ergebnisse und Informationen vorliegen.

 
Jetzt möchten wir uns allerdings bedanken bei unserem ver.di Betriebsrat für die vielen intensiven Verhandlungen mit der Arbeitgeberseite und natürlich bei Euch, den vielen Beschäftigten, die gemeinsam mit unseren ver.di-Vertrauensleuten unzählige Aktionen durchgeführt und Unterschriften gesammelt habt.
 
Ihr seid der Schlüssel zum Erfolg!
Trotz allem, wünschen wir Euch nun besinnliche und erholsame Feiertage und uns gemeinsam weiterhin viel Kraft im neuen Jahr. 

Wir bleiben für euch dran!
Gemeinsam stärker!
Es kommt auf Dich an!
Deine Einstellung zählt!

Mach stark, was Dich stark macht!
Spätestens jetzt: ver.di stärken!
ver.di-Mitglied werden!