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IBM-Update vom 7. August 2018: IBM kündigt die Schaffung neuer …

IBM-Update vom 7. August 2018: IBM kündigt die Schaffung neuer Stellen an

Stellenabbau und Verdichtung haben das Arbeitsleben bei IBM in den letzten Jahren geprägt. Am 7. August 2018 gab es eine neue Nachricht. Wie das Handelsblatt (Handelsblatt-Online am 7. August 2018 und Print am 8. August 2018) unter Berufung auf den Deutschland-Chef Matthias Hartmann berichtet und die Geschäftsführung an die IBM-Beschäftigten kommuniziert hat, plant IBM, in den nächsten drei Jahren über 2000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz einzustellen zu. Besonders Bereiche wie Watson oder Blockchain bei GBS sollen wachsen. "Ein Stellenaufbau ist erst einmal ein gutes Signal für die IBM. Ich hoffe, dass es sich tatsächlich um ein nachhaltiges Programm zur Beschäftigungssicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze handelt", sagte Bert Stach ver.di-Konzernbetreuer für IBM. Etwas über 700 Einstellungen pro Jahr könnten auch gerade ausreichen, um den Abbau durch natürliche Fluktuation zu kompensieren.
Schon seit langem wurde von ver.di ein Konzept zum Stellenaufbau und zur Beschäftigungssicherung verlangt - zuletzt bei der Einreichung der ver.di-Liste bei den Aufsichtsratswahlen. Wichtig ist nun, dass auch die IBMerinnen und IBMer, die schon seit Jahren für den IT-Konzern arbeiten, mitgenommen werden. Eine starke Interessenvertretung bleibt wichtig! Wenn tatsächlich Beschäftigung in Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge oder Blockchain aufgebaut werden soll, dann bietet der Tarifvertrag Qualifizierung die Basis, auch mit den bestehenden Beschäftigten entsprechende Kompetenzen aufzubauen.
Die Nachrichten der IBM zur Personalentwicklung waren in den vergangenen Jahren eher ernüchternd: Allein 2016 sollten fast 1000 IBM-Beschäftigte betriebsbedingt gekündigt werden, was ver.di erfolgreich verhindern konnte. Zurzeit laufen Verhandlungen über einen Teilbetriebsverkauf an Bechtle mit dem 500 Kolleginnen und Kollegen die IBM verlassen sollen. Die ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern fordert eine nachhaltige tarifvertragliche Absicherung für die übergehenden Kolleginnen und Kollegen.

 

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