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Tarifrunde T-Systems geht weiter!

Tarifrunde T-Systems geht weiter!

Wir erwarten Besseres, Herr Al-Saleh!

Fünfte Verhandlungsrunde steht an

 

30.08.2018 - Am 3. und 4. September 2018 werden in Hannover die Tarifverhandlungen zur Entgeltrunde für die ver.di-Mitglieder bei der T-Systems fortgeführt. Nachdem die Arbeitgeberseite in der letzten Verhandlungsrunde ein völlig unzureichendes Angebot vorgelegt hat, erwartet ver.di zur jetzt anstehenden Verhandlungsrunde eine deutliche Nachbesserung.

Zur Erinnerung - das völlig unzureichende "Angebot" der Arbeitgeber:

  • 12 Leermonate
  • Erhöhung der Entgelte und Entgeltbänder um 1,6 Prozent ab dem 01. April 2019
  • Laufzeit bis zum 31. Dezember 2019 (21 Monate)
  • Festlegung auf 100% Zielerreichung der Unternehmensziele für 2018
  • Aussetzung der Regelungen zur altersbedingten reduzierten Arbeitszeit bis zum 31. Dezember 2020
  • Schutz vor betriebsbedingten Beendigungskündigungen bis zum 31. Dezember 2020, allerdings nur bei quartalsmäßiger Erfüllung von festgelegten Kennzahlen zur Kosten- und Personalreduzierung. Werden diese Kennzahlen nicht erfüllt, endet der Verzicht automatisch unmittelbar.

Die Arbeitgeberseite ist gefordert, die Chance zur Beilegung des Tarifkonfliktes in der nun anstehenden nächsten Runde zu nutzen und deutlich auf die Beschäftigten zu zu gehen.

Umbau T-Systems: Maßnahmen abgemildert, Konflikt noch lange nicht gelöst!

Der Gesamtbetriebsrat hat, im Rahmen seiner durch das Betriebsverfassungsgesetz gesetzten Möglichkeiten, in Verhandlungen zu einem Interessenausgleich und Sozialplan einige Themen im Zusammenhang des vorgesehenen T-Systems Umbaus klären und abmildern können

In Summe ist allerdings festzuhalten, dass

  • der Gesamtbetriebsrat die vom Arbeitgeber festgelegten Maßnahmen und Personalabbauziele weiterhin missbilligt und
  • der Konflikt zum T-Systems Umbau damit noch lange nicht befriedet ist.

So hält der Arbeitgeber beispielsweise weiterhin an deutlichen Standortkonzentrationen fest und schließt letztendlich auch die Nutzung des Mittels betriebsbedingter Beendigungskündigungen zur Umsetzung der vorgesehenen Abbauzahlen nicht aus.
Viele drängende Fragen der Beschäftigten sind insofern, trotz des vorliegenden Interessenausgleiches, noch lange nicht beantwortet.
ver.di wird den Arbeitgeber deshalb gemeinsam mit den ver.di Betriebsräten diesbezüglich weitertreiben, die offenen Fragen im Sinne der Beschäftigten zu beantworten.
 
Nicht nachlassen!