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IBM-Update vom 19. April 2021:

IBM-Update vom 19. April 2021:

Aktionstag - Europäische Dienstleistungsgewerkschaftten protestieren gegen Stellenabbau bei IBM

IBMerinnen und IBMer und ihre Gewerkschaften aus ganz Europa organisieren am 19. April 2021 einen gemeinsamen Aktionstag teil, um gegen die Entscheidung des IBM-Managements zum Abbau von 10.000 Arbeitsplätzen zu protestieren. Während die Beschäftigten im vergangenen Jahr einen Umsatz von über 60 Milliarden Euro erzielten und die Gewinnmargen während der Pandemie erhöhten, kündigte das Management des Unternehmens europaweit Massenentlassungen an.

Im Rahmen des Aktionstages haben 22 Gewerkschaften aus 16 Ländern gemeinsam an das europäische Management von IBM geschrieben. Sie kritisieren einen Mangel an Transparenz in einem Veränderungsprozess, den das Management als "Operation Sunrise" bezeichnet. Weder wurde den Arbeitnehmervertretern die ökonomische Notwendigkeit derart drastischer Maßnahmen nachgewiesen, noch wurden nach Einschätzung der Interessenvertreter*innen objektive Kriterien für die Bestimmung der zu entlassenden Arbeitnehmer geklärt. Die Verhandlungen zwischen dem Management und den Arbeitnehmervertretern dauern an, aber die Spannungen nehmen zu.

Weitere Informationen auf den Seiten der UNI.

Schreiben der Europäischen Dienstleistungsgewerkschaften an das IBM-Management.

Zur Unterstützung und Solidarität mit den IBMerinnen und IBMern in ganz Europa findet heute, am 19. April 2021 um 14.00 Uhr, eine virtuelle Protestveranstaltung statt.

Es sprechen:

Birte Dedden, UNI-Director ICTS
Wolfgang Zeiher, stellvertretender Sekretär des Eurobetriebsrates der IBM
Bert Stach, UNI-EWC-Coordinator für IBM

Montag, 19. April 2021 um 14.00 Uhr
verdi.webex.com/meet/bert.stach


Fotopetition läuft weiter!

In der aktuellen Fotopetition geht es darum, ein deutliches Zeichen zu setzen. Seit Anfang März 2021 sind unter dem Motto "Wir erfüllen den Vertrag!" die IBMerinnen und IBMer aufgerufen, ein Foto mit Arbeitsvertrag in die Fotopetition zu posten. Ein symbolisches Zeichen, um zu zeigen, dass IBM statt zu kündigen, ebenfalls zum Vertrag stehen muss! IBM soll die IBMerinnen und IBMer angemessen behandeln. "Wir müssen alle eine angemessene Behandlung einfordern und füreinander einstehen", erklärt ver.di-Konzernbetreuer Bert Stach die Fotopetition. Bitte Bild mit Arbeitsvertrag sowie die ausgefüllte Datenschutzerklärung an bert.stach@verdi.de senden.
» Zur Fotopetition

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