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IBM-Update vom 26. Juli 2021:

IBM-Update vom 26. Juli 2021:

Mit ver.di sicher zu Kyndryl

Am 1. September 2021 wird die Aufspaltung des IT-Giganten IBM in einen Technologie- und einen Service-Konzern umgesetzt. Kyndryl, so der Name des neu entstehenden IT-Service-Konzerns, startet in Deutschland mit ca. 1500 Beschäftigten in vier Einzelgesellschaften. Die IBM D AIS GmbH, die IBM D AIWS GmbH und die IBM D B&TS GmbH gehen durch einen sogenannten Shared-Deal, also einen Eignerwechsel, zu Kyndryl über. Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen gelten kollektivrechtlich weiter. Die Beschäftigten der Kyndryl Deutschland GmbH kommen durch einen Betriebsübergang von der IBM Deutschland zu ihrem neuen Arbeitgeber. Bereits Mitte Juli wurden die Unterrichtungsschreiben zum Übergang zu Kyndryl versandt. Es gelten nun erst einmal die Regeln des §613a des Bürgerlichen Gesetzbuches, nach dem die kollektivrechtlichen Regelungen quasi individualrechtlich weitergelten.
Wichtig ist die ver.di Mitgliedschaft, denn nur durch eine ver.di-Mitgliedschaft gelten die Tarifverträge unmittelbar. Dabei ist auch der Zeitpunkt des Eintritts relevant. Wer vor dem Übergang zu Kyndryl ver.di-Mitglied ist oder wird, hat die Tarifverträge in unmittelbarer Geltung im sogenannten Rucksack. Mit Rucksack werden bei Betriebsübergängen kollektivrechtliche Regelungen bezeichnet, die individualrechtlich weitergelten sollen.
In mehreren Infoveranstaltungen hat die ver.di-Konzernbetreuung in den vergangenen Wochen und Monaten über die rechtlichen Aspekte des Betriebsübergangs informiert. Stephen Barr, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der IBM Deutschland GmbH, der bei den Infoveranstaltungen dabei war machte seine Position klar: „Mit ver.di können wir bei IBM und Kyndryl unsere Interessen optimal vertreten und unsere Positionen rechtlich absichern. Weil solidarisches Handeln wichtig ist, bin ich ver.di-Mitglied und kann mit Überzeugung sagen: Eintreten!“

https://mitgliedwerden.verdi.de