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Überraschendes Statement nach Ende der IBM-Konzernbetriebsratssitzung

IBM Update vom 24. April 2018

Überraschendes Statement nach Ende der IBM-Konzernbetriebsratssitzung

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Nach Ende der Sitzung des Konzernbetriebsrats der IBM in Deutschland am 26. April 2018 in Ehningen gab der amtierende Vorsitzende Wolfgang Zeiher bekannt, dass ihm eine weitere Kandidatur um das Amt des Konzernbetriebsratsvorsitzenden angekündigt wurde. Mit dem Verweis darauf, dass nichts die Interessenvertretung mehr spalten könne als Uneinigkeit, lehnte Wolfgang Zeiher eine Kampfkandidatur ab und erklärte, zu einer Wahl mit mehreren Kandidaten für das Amt des IBM-Konzernbetriebsratsvorsitzenden nicht anzutreten.
Wolfgang Zeiher hat sich in langjähriger Tätigkeit einen Namen in der Interessenvertretung über IBM hinaus gemacht. Seit 1993 ist er Mitglied des Konzernbetriebsrates der IBM. In der intensiven und erfolgreichen Auseinandersetzung um die Betriebsrenten hat er bereits 2006 eine wesentliche Rolle gespielt und dazu beigetragen, 2010 den Pensionsfonds zu etablieren.
Als Konzernbetriebsratsvorsitzender ist in einem andauernden Transformationsprozess, der auch zu einem massiven Personalabbau mit betriebsbedingten Kündigungen führte, sein Krisenmanagement gefragt. Er war einer der zwei wesentlichen Akteure, die 2017 Geschlossenheit und abgesprochenes Handeln organisierten durch das es gelang, die IBM zur Rücknahme der Kündigungen zu bewegen, die in den Arbeitsgerichtsprozessen noch anhängig waren.
Wolfgang Zeiher betonte am Donnerstag, dass er gelernt habe, dass nichts so wichtig sei, wie Geschlossenheit und Einigkeit in der Interessenvertretung der IBMerinnen und IBMer. Er bekannte sich daher auch dazu, sich in jedem Fall auch in Zukunft für eine starke und geschlossene Interessenvertretung mit all seiner Kraft einsetzen zu wollen.
Die nächste Sitzung des IBM-Konzernbetriebsrats soll planmäßig im Juli stattfinden.

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