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STRABAG: Tarifrunde 2018 Verhandlungen aufgenommen

STRABAG: Tarifrunde 2018 Verhandlungen aufgenommen

Start der Tarifverhandlungen in Bad Soden
 

Am 09. und 10. Juli haben ver.di und STRABAG die Verhandlungen zur Tarifrunde 2018 für die STRABAG PFS, die STRABAG FS und die STRABAG RPS
aufgenommen.


 
ver.di bringt Forderungen ein


Die ver.di Verhandlungskommission hat in der ersten Verhandlungsrunde die im Mai beschlossenen Forderungen zur Tarifrunde 2018 eingebracht und begründet. ver.di machte deutlich, dass das Forderungspaket den besonderen Rahmenbedingungen der STRABAG-Gesellschaften Rechnung tragen und einer klaren Erwartungshaltung der Beschäftigten an das Management der STRABAG entspricht.
Neben einer Entgelterhöhung in Höhe von 2 % geht esin der Tarifrunde um die Beteiligung am Unternehmenserfolg und einer Komponente zur Harmonisierung der Arbeitsbedingungen im Unternehmensbereich 4S. Ergänzend hat ver.di das Ziel, eine Fortführung der in 2018 auslaufenden Regelungen zum TV Ratioschutz und der betrieblichen Altersversorgung in der STRABAG PFS zuerreichen.


 
Arbeitgeber wollen langfristigen Abschluss


Die Arbeitgeber erklärten, dass sie ein Interesse an konstruktiven Verhandlungen und einem baldigen Abschluss haben.
 
Sie stellten die, aufgrund des Verlusts des Telekom-Accounts, „vor ihnen liegenden Herausforderungen“ dar und verwiesen auf die „Notwendigkeit einer zukunftsfesten Tarifeinigung“.
Für sie gehe es um einen langfristigen Abschluss, der eine Perspektive für die Beschäftigten aufzeige, aber auch den einbezogenen Unternehmen Planungssicherheit verschaffe.
 
Ergänzend fände durch die Vereinbarungen mit ISS zu Betriebsübergängen der STRABAG-Beschäftigten im Telekom-Account eine Vorprägung für Themen in der Tarifrunde 2018 statt.
 
Die Arbeitgeber brachten bereits am ersten Tag der Verhandlungen ein Angebot in die Tarifverhandlungen ein.
Die ver.di Verhandlungskommission begrüßte es ausdrücklich, dass die Arbeitgeber bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Verhandlungen ein Angebot einbrachten und wertete dies als positives Signal in der Tarifrunde zügig zu einer Einigung zu kommen. Inhaltlich entsprach dieses Angebot allerdings lediglich der im April schon kommunizierten Offerte und wurde von ver.di als unzureichend zurückgewiesen.


 
Konstruktive Verhandlungen


Im weiteren Verlauf der Verhandlungen folgten dann mehrere Sondierungsgespräche, in denen man sich über die einzelnen Elemente der ver.di-Forderung, eine mögliche Angebotsstruktur und eine mögliche Laufzeit der Tarifrunde austauschte. Am Ende des Verhandlungstermins erklärten die Arbeitgeber, dass sie eine Einigung in der Tarifrunde 2018 für möglich halten und die Zeit bis zur nächsten Verhandlungsrunde für interne Diskussionen nutzen wollen.
 
Die ver.di Verhandlungskommission bewertete den ersten Termin als konstruktive Verhandlungsrunde, in der ein ernsthafter Wille zur Einigung bei den Arbeitgebern zu erkennen ist. Dennoch sind die entscheidenden Themen
noch nicht gelöst.
 
Die Verhandlungen werden am 18. Juli fortgesetzt.
 
Wir sind es Wert! Die Teilhabe der Beschäftigten am Erfolg der STRABAG ist mehr als gerechtfertigt!

  

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