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DT PVG in Bewegung! - Aktionen und mehr Geld

DT PVG in Bewegung! - Aktionen und mehr Geld

Viele Gespräche, hunderte Unterschriften, zahlreiche Aktive und neue Mitglieder


In den letzten Wochen sind unsere ver.di-Vertrauensleute, Auskunftspersonen und Betriebsräte in allen Bereichen der Deutschen Telekom Privatkundenvertrieb GmbH (PVG) unterwegs gewesen. Sie haben informiert, Unterschriften gesammelt und dabei viele Kolleginnen und Kollegen gesprochen die bereit sind, sich an Aktionen für Sicherheit im Umbruch zu beteiligen.
Der Zuspruch zu unseren bisherigen Aktivitäten macht Mut und gibt uns Kraft.

Aber zunächst noch einmal einen kurzen Blick auf die Arbeitgeberseitig geplanten Maßnahmen selbst.
Zwischenzeitlich wissen wir, dass die Abbauplanungen noch umfangreicher sind als bisher angenommen. Nicht nur bei der Anzahl der Shops, sondern auch im Partner­vertrieb und im Infrastrukturvertrieb stehen maßgebliche Kürzungen auf der Agenda. Die Zentrale steht besonders im Fokus.

Uns ist als ver.di auch klar, dass manche Veränderungen unausweichlich sind. Aber Veränderung muss nicht Kahl­schlag heißen! Wir erwarten einen offensiven Markt­angang mit kreativen und innovativen Maßnahmen zur Stärkung der Kundenbindung über eine starke PVG. Wir wollen den Umfang des Abbaus deutlich reduzieren und vor allem die negativen Auswirkungen auf die Beleg­schaft begrenzen. Dies sowohl für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie auch (beurlaubte) Beamtinnen und Beamte.


Sicherheit ist die Basis für Motivation


Eigentlich sollte die Arbeitgeberseite wissen: Um Veränderungen erfolgreich zu gestalten, braucht es vor allem motivierte Mitarbeiter und kein Klima der Angst.

Deshalb hat die Arbeitnehmerbank im Aufsichtsrat in einem Gespräch mit der Arbeitgeberseite drei „Kern­themen“ benannt, die bereits in Beschäftigteninfo Nr. 1 beschrieben sind:

  1. Kündigungsschutz für die Dauer der Maßnahme (31.12.2021)
  2. Formen der Arbeitszeitverkürzung
  3. Kein Raubbau bei der Übernahme von Nachwuchskräften

Diese hat die Arbeitgeberseite bislang rundweg abge­lehnt.
 

Es ist Zeit für flächendeckende Aktionen


In seiner Sitzung hat der Bundesfachgruppenvorstand Telekommunikation die Situation bewertet:

  • Nehmen wir zur Kenntnis, dass sich die Arbeitgeber­seite aktuell nicht bewegt.
  • Die bisherige, großartige Beteiligung an der Unter­schriftensammlung sowie die Vielzahl neuer und akti­ver Mitglieder zeigt die Entschlossenheit und in Teilen, jetzt schon vorhandene, hohe Aktionsbereit­schaft.
  • Das war ein brillanter Start, regional jedoch sehr unterschiedlich ausgeprägt. Um eine effektive Durch­setzungsfähigkeit zu erreichen, müssen wir flächen­deckend Aktionen durchführen. Nur die Kraft der Argumente wird am Ende nicht ausreichen.
     

Geschlossenheit macht stark!

Wir bitten alle Beschäftigten, sich mit uns für „Sicherheit im Umbruch“ einzusetzen und an den ver.di Aktionen zu beteiligen.

Während die Sammlung von Unterschriften weitergeht, rufen wir euch auf, in diesen Aktionen „Gesicht zu zei­gen“. Unsere Vertrauensleute stehen Euch mit Anregun­gen, Hinweisen und Tipps zur Seite. Macht Fotos Eurer Aktion und schickt sie an euren jeweiligen ver.di Landes­fachbereich.

Erste Beispiele sind bereits publik! Vielen Dank an alle Beteiligten, die hier für ihre gemeinsamen Interessen Gesicht zeigen. Davon mehr bitte!
Wir sind der festen Überzeugung, dass wir die Arbeit­geberseite zum Einlenken bringen können, sofern wir als Belegschaft in der gesamten PVG, in allen Vertriebs­kanälen und allen Regionen sowie der Zentrale fest zusammenstehen und dies die Geschäftsführung auch spüren lassen.

Wir hoffen sehr, dass wir gemeinsam die Geschäfts­leitung mit flächendeckend durchgeführten, kreativen Aktionen zum Einlenken bringen.

Der Plan ist gemacht und Ihr zieht mit!
 


 Zweite Stufe aus Tarifrunde 2018:

zum 01.09.2019 weitere 2,1% Entgeltsteigerung!

Für die meisten eine Selbstverständlichkeit, die keine ist:
In der Tarifbewegung 2018 konnten wir eine 2- stufige Entgelterhöhung erzielen. In der ersten Stufe gab es 3,1% (A-D) bzw. 2,7% (E-J).

Nun in der 2. Stufe darauf aufsetzende 2,1% für alle Beschäftigten in der PVG.

Das Ergebnis ist materiell identisch mit dem, der meisten anderen Telekom Gesellschaften (außer T-Systems).
Ganz ohne großes „Tam Tam“. Für manche schon fast „zu leise“ gingen die Verhandlungen die zeitlich nach der „großen“ Telekom Tarifrunde lagen, über die Bühne.

Aber Hand aufs Herz: Hätten wir allein für die PVG ein ähnliches, vielleicht sogar besseres Ergebnis erzielen können, wenn wir den Maßstab des vorausgegangenen Telekom-Tarifergebnisses nicht gehabt hätten?

Eine spannende Frage, deren Antwort an dieser Stelle offenbleiben kann. In der jetzigen Auseinandersetzung müssen wir aber aus eigener Kraft die nötige Durch­setzungsfähigkeit entfalten.
 
Solidarität tut gut!
Ganz herzlichen Dank sagen wir stellvertretend für alle, die ihre Solidarität mit den Beschäftigten in der PVG  durch klare und deutliche Botschaften bekundet haben:

  • den Kolleginnen und Kollegen aus der DTS NL Süd­west
  • den ver.di Vertrauensleuten des Landesfachbereichs Berlin/Brandenburg
  • dem Konzernbetriebsrat
     
    Kommt zur Betriebsversammlung!
    Am 29. Oktober wollen wir in Bonn ein starkes Zeichen setzen!

 
Gemeinsam stärker!
Jetzt bei den Aktionen mitmachen und die Durchsetzungsfähigkeit durch eine Mitgliedschaft stärken!

Es kommt auf Dich an!
Deine Einstellung zählt!
ver.di Ich zieh mit!
 
Mach stark, was Dich stark macht!
Spätestens jetzt: ver.di stärken!
ver.di-Mitglied werden!