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Jetzt ist die Katze aus dem Sack! Vodafone will mehr als 1.300 …

Jetzt ist die Katze aus dem Sack! Vodafone will mehr als 1.300 Stellen abbauen

Unmittelbar nach dem Kauf von Unitymedia erklärte der Vodafone Deutschland Chef Hannes Ametsreiter, dass Unitymedia ein guter Deal im Wettbewerb sei. Aber durch den Zukauf gäbe es „erhebliche Synergien“, Kosteneinsparpotentiale und einen Effizienzdruck.

Durch die Integration von Unitymedia und die Transformation des Gesamtunternehmens will Vodafone Deutschland 135 Millionen Euro in zwei Jahren einsparen.

In der letzten Verhandlungsrunde ließ der Arbeitgeber dann die Katze aus dem Sack. Es wurde ein Abbau von über 1.300 Vollzeitstellen angekündigt. Alle Vodafone Deutschland Unternehmen sind betroffen, besonders hart trifft es im ersten Schritt die Kolleg*innen in der Unitymedia Zentrale in Köln. Auch andere Standorte bei Unitymedia und Kabel Deutschland sind betroffen. Auf alle Beschäftigten kommen raue Zeiten zu.

Wo sind hier die Interessen der Mitarbeiter*innen berücksichtigt, die die gute Marktposition von Vodafone Deutschland täglich sichern? Kann so die am Markt erforderliche Qualität überhaupt geliefert werden? Wo geht die Reise hin?
 
Wir stellen den vom Arbeitgeber eingeschlagenen Weg in Frage und fordern:

  • Sicherheit im Umbruch, keine betriebsbedingten Beendigungskündigungen
     
  • Standortsicherheit und Perspektive für Beschäftigung, statt stumpfen Personalabbau
     
  • Schaffung von Voraussetzungen, um gute Marktchancen realisieren zu können
     
  • Erhalt und Ausbau von qualitativ guten Arbeitsbedingungen, breite Anwendung der ver.di Tarifstandards

In Zeiten der Veränderung tritt ver.di für Sicherheit ein! Wenn die Mitarbeiter*innen jeden Tag Angst um ihre Arbeitsplätze haben müssen, dann wird die Transformation nicht gelingen.

Um unsere Ziele zu erreichen, brauchen wir eine starke ver.di.
Jedes neue Mitglied stärkt unsere Verhandlungsmacht von Anfang an.
Deshalb hol weitere Kolleg*innen mit ins Boot und zieh mit!

 

Unsere ver.di-Betriebsräte beziehen klar Position:

Stefan Kerpers Manfred Geneschen Stefan Kerpers

Stefan Kerpers (BR-Vorsitz Unitymedia): „Wir befürchten, dass ein Großteil des Stellenabbaus von Unitymedia Kolleg*innen getragen wird. Wir setzen uns dafür ein, dass die Mitarbeiter*innen von Unitymedia auch im Vodafone-Konzern eine Zukunft haben!“

Ali Genisoglu privat Ali Genisoglu

Ali Genisoglu (KBR-Vorsitz Kabel Deutschland): „Mit uns wird es keinen Freifahrtschein für den Arbeitgeber in Sachen Personalab- und -umbau geben. Wir fordern gemeinsam mit ver.di den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und die Sicherung von Tarifstandards.“