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Vodafone darf Unitymedia übernehmen

Vodafone darf Unitymedia übernehmen

Markus Frings Kay Herschelmann Markus Frings

19.07.2019 - Die EU-Kommission hat gestern die geplante Übernahme des deutschen Kabelnetzanbieters Unitymedia durch den Konkurrenten Vodafone genehmigt. Bedingung sei, dass Vodafone die angebotenen Zugeständnisse an Wettbewerber auch umsetze, teilte die Kommission mit. Betriebsräte der Unitymedia und ver.di werden sich für den Erhalt und die nachhaltige Sicherung der Arbeitsplätze in beiden Unternehmen einsetzen. „Beide Unternehmen sind sehr erfolgreich am Markt unterwegs. Auf beiden Seiten haben wir gute und kompetente Beschäftigte. Sie verdienen es, im Rahmen der Fusion fair behandelt zu werden“, so der ver.di-Unternehmensbetreuer für Unitymedia, Markus Frings.

 

Stefan Kerpers Kay Herschelmann Stefan Kerpers

Stefan Kerpers, Betriebsratsvorsitzender der Unitymedia verweist auf die erfolgreiche Geschichte seines Unternehmens: „Unitymedia hat in den letzten Jahren eine absolute Erfolgsgeschichte hingelegt. Über sehr viele Quartale hatten wir die höchsten Wachstumsraten in der Branche. Auch qualitativ haben wir um einiges zugelegt, so etwa der Connect-Test von Anfang diesen Monats. Diese Erfolge wurden maßgeblich von den Beschäftigten inkl. Führungskräften erarbeitet. Vodafone wäre gut beraten, wenn sie dieses Knowhow weiterhin nutzt.“ 

Die Mitbestimmungsgremien der Unitymedia, d.h. die Beschäftigtenvertreter im Aufsichtsrat, der Betriebsrat sowie die Gewerkschaft ver.di setzen sich für Arbeitsplatz-  und Standortsicherheit im Integrationsprozess ein. Sicherheit für die Beschäftigten und Unternehmenserfolg sind zwei Seiten einer Medaille.

Link zur Pressemitteilung der Europäischen Kommission